Amphibian

Afrikanischer Krallenfrosch: Xenopus laevis

Ein vollständig aquatischer Frosch, der ziemlich groß wird. Anders als der Zwergfrosch — ein Räuber, der kleine Fische frisst.

Studio Scaped
Afrikanischer Krallenfrosch: Xenopus laevis

Afrikanischer Krallenfrosch

Water TypeFreshwater
Temp20-25°C (68-77°F)
DietCarnivore
Size12-13 cm (5 inches)

Der afrikanische Krallenfrosch (Xenopus laevis) ist ein faszinierender Amphibie mit abgeflachtem Körper, kurzen Gliedmaßen und ohne sichtbaren Schwanz im Adultstadium. Olivgrüne glatte Haut und Kommunikation durch Bewegungen machen ihn zu einem beliebten und lehrreichen Aquarienbewohner.

Er frisst gierig und hilft als Aasfresser bei der Beckenreinigung — gleichzeitig ist er in Laboren für Biologie und Medizin bedeutsam. Robust und anpassungsfähig für einzigartige Einrichtungen.

Natürlicher Lebensraum & Herkunft

Subsaharisches Afrika — Südafrika, Botswana, Namibia. Langsam fließende oder stehende Süßgewässer mit schlammigem Substrat und Wasserpflanzen. Leicht sauer bis neutral, organisch reich. Temperaturen etwa 18°C–25°C (64°F–77°F).

Haltungsanforderungen

pH 6,5–7,5, Temperatur 22°C–26°C (72°F–79°F), Härte 5–15 °dKH. Mindestens 75 Liter (20 Gallonen) pro Tier — hohe Schmutzfracht, starke Filterung nötig.

Weicher Sand oder feiner Kies, Höhlen und PVC-Rohre als Verstecke. Mäßige Beleuchtung — sie verstecken sich bei hellem Licht. Pflanzen absorbieren Nitrat.

Ernährung & Fütterung

In Gefangenschaft proteinreich: Frosch-/Kaulquappen-Pellets, Blutwürmer, Artemia, Regenwürmer. Portionen beherrschbar halten — sie fressen gierig. Zwei- bis dreimal wöchentlich füttern, Reste entfernen.

Verhalten & Temperament

Einzelgänger, neugierig, erkundet alle Tiefen. Leichte Territorialität beim Fressen. Beckendeckel sichern — sie können klettern.

Mitbewohner

Nur Arten, die nicht als Beute gelten und ähnliche Werte tolerieren: robuste größere Fische, manche Barben oder Bodenwelse in anderen Zonen. Keine kleinen Fische, Garnelen oder Schnecken — werden gefressen. Keine aggressiven Buntbarsche oder Kampffische.

Zucht

Separates Laichbecken ab ~60 Liter, feinblättrige Pflanzen. Weibchen legen tausende Eier, äußere Befruchtung, Schlupf nach 2–3 Tagen. Larven mit Infusorien oder Flüssignahrung für Fry.

Häufige Gesundheitsprobleme

Haut- und Pilzinfektionen bei schlechter Qualität. „Red-leg“-Syndrom (bakterielle Infektion) mit Rötung und Schwellung — sauberes Becken und schnelle Behandlung. Regelmäßige Kontrolle auf Verletzungen und abnormalen Schwimmstil.

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