Hummelgrundel: Brachygobius doriae
Winzige, gestreifte Grundel. Oft als Süßwasserfisch verkauft, gedeiht aber am besten im unteren Brackwasserbereich.

Hummelgrundel
Die Hummelgrundel (Brachygobius doriae) ist ein kleiner, markanter Fisch mit gelb-schwarzen Streifen wie eine Hummel. Etwa 2,5–4 cm lang — ideal für Nano-Becken. Ihr lebhaftes Verhalten bringt Bewegung ins Aquarium.
Aus Brack- und Süßwasserlebensräumen Südostasiens eignet sie sich für Biotop-Setups. Sie huscht zwischen Dekor und ruht am Substrat — ein dynamisches Element im Gemeinschaftsbecken.
Natürlicher Lebensraum & Herkunft
Südostasien — Flüsse und Mündungen in Indonesien, Malaysia und Thailand. Brackwasser in langsam fließenden oder stehenden Gewässern mit Vegetation und organischem Detritus. Teegefärbtes Wasser, leicht sauer, weich, gedämpftes Licht.
Pflege & Haltung
pH 6,0–7,5; 24°C–28°C (75°F–82°F); Härte 5–15 dGH. Regelmäßige Wasserwechsel wichtig — empfindlich gegen schlechte Qualität.
Mindestens 10 Gallonen; feiner Substrat; Höhlen aus Treibholz, Steinen und Pflanzen; mäßiges Licht.
Ernährung & Fütterung
Omnivor: Flocken, kleine Pellets, gefrorene oder lebende Artemia und Mückenlarven. Mehrmals täglich kleine Portionen; gelegentlich Gemüse oder Spirulina-Nahrung.
Verhalten & Temperament
Lebhaft und neugierig; leicht territorial in der Laichzeit, im Allgemeinen friedlich. Gruppe ab drei Tieren. Unterwasser, ruhige Strömung.
Mitbewohner
Kleine Characinen, Rasboras, Tetras; Garnelen und friedliche Schnecken. Keine großen aggressiven Buntbarsche, Barben oder sehr aktive Störer.
Zucht
Brackwasser mit Salzgehalt ca. 1,005–1,010; feinblättrige Pflanzen oder Laichmopps. Bis 100 klebrige Eier; Männchen bewacht 3–5 Tage. Larven mit Infusorien oder fein zerriebener Nahrung.
Häufige Gesundheitsprobleme
Anfällig für Ich, Flukes und bakterielle Infektionen bei schlechter Qualität. Sauberes Wasser, ausgewogene Ernährung, Quarantäne neuer Tiere und frühzeitige Behandlung sind wichtig.


















