Mono: Monodactylus argenteus
Spektakulärer, rautenförmiger Schwarmfisch — braucht zwingend hochsalziges Brackwasser zum Überleben.

Mono
Der Mono, Monodactylus argenteus, fasziniert mit einzigartiger Form und glänzendem Silber — lateraler Flachkörper reflektiert Licht eindrucksvoll. Dreieckige Silhouette und lange Rückenflosse; anmutiges Schwimmen als Blickfang.
In der Aquaristik wegen Schönheit und Anpassungsfähigkeit geschätzt — aus Brackwasser stammend, toleriert verschiedene Salinitäten. Zeigt Biodiversität und besondere Ansprüche — für erfahrene Aquarianer lehrreich.
Natürliches Habitat & Herkunft
Westafrikanische Küsten — Senegal bis Kongobecken. Brackwasser in Mündungen, Mangroven, Lagunen. Schwankende Salinität durch physiologische Anpassung tolerierbar. Organisch reiches Wasser mit Schutz und Futter.
Leicht trübes, langsam fließendes Wasser; unter Wasser liegende Vegetation und Trümmer.
Pflege & Haltung
pH 7,0–8,0, 24–28 °C (75–82 °F), Härte 10–20 dGH. Regelmäßige Wasserwechsel und Filterung.
Mindestens 284 Liter (75 Gallonen) für kleine Gruppe. Sandboden; Wurzelholz und Steine. Mäßige Beleuchtung — zu hell stressiert. Robuste Pflanzen verbessern Wasserqualität.
Ernährung & Fütterung
Allesfresser — Flocken und Pellets als Basis; Frost- oder Lebendfutter wie Artemia und Blutwürmer; gelegentlich Spirulina oder blanchiertes Gemüse. 2–3-mal täglich kleine Portionen.
Verhalten & Temperament
Ruhig und neugierig — halb-aggressiv beim Fressen oder Revieraufbau. Gruppen ab fünf Tieren mindern Aggression und fördern Schwarmverhalten. Verschiedene Wasserschichten; viel Schwimmraum wichtig.
Mitbewohner
Friedliche, ähnlich große Arten:
- Regenbogenfische
- Cypriniden (Barben, Danios)
- Guramis
- Kleinere Buntbarsche
Vermeiden:
- Kampffische
- Aggressive Buntbarsche
- Große Guramis
Obere Wasserschicht-Bewohner sorgfältig wählen — Konkurrenz vermeiden.
Fortpflanzung
Anspruchsvoll — Substratlaicher auf flachen Flächen in dichter Vegetation. Separates Zuchtbecken, ruhige Strömung, ca. 28 °C (82 °F). Verstecke, gedämpftes Licht. Erwachsene nach Laich entfernen. Schlupf nach 24–48 Stunden; Larven mit Infusorien, später Pulverfutter.
Häufige Krankheiten
Anfällig für Ich, Flossenfäule, Schwimmblasenkrankheit. Stabile Parameter und sauberes Becken reduzieren Risiko. Quarantäne neuer Tiere; kein Überfüttern. Bei Krankheit aquatischen Tierarzt konsultieren.


















