Mummichog: Fundulus heteroclitus
Ein unglaublich robuster nordamerikanischer Killifisch, berühmt dafür, ins All geschickt worden zu sein und extreme Verschmutzung zu überleben.

Mummichog
Der Mummichog, wissenschaftlich Fundulus heteroclitus, ist ein kleiner, widerstandsfähiger Fisch aus Brack- und Süßwassergebieten der östlichen USA. Typisch 5–10 cm lang, länglicher Körper, lebhafte Farben und markante Muster — von oliv bis graugrün mit Flecken oder Streifen.
In der Aquaristik bedeutsam wegen Anpassungsfähigkeit und Robustheit. Er toleriert ein breites Salinitätsspektrum und wird in ökologischen Studien als Bioindikator genutzt. Lebhaftes Temperament und Überlebensfähigkeit machen ihn zu einem Favoriten für pflegeleichte, optisch ansprechende Becken.
Natürlicher Lebensraum & Herkunft
Entlang der atlantischen Küste Nordamerikas — von Nova Scotia bis Nordflorida. Brackwasser, Mündungen und Gezeitenmarsch, wo Süß- und Salzwasser zusammentreffen. Flache, bewachsene Bereiche als Schutz und Laichplätze. Schwarzwasserflüsse bis klare Sandmündungen mit Schlamm, Sand und Detritus.
Pflegeanforderungen
pH 6,5 bis 8,0, Temperatur 65 °F bis 75 °F (18 °C bis 24 °C), Härte 5 bis 20 °dGH. Mindestens 20 Gallonen für eine kleine Gruppe. Feiner Kies oder Sand; lebende Pflanzen wie Java-Moos; Treibholz und Steine als Verstecke.
Ernährung & Fütterung
Allesfresser — kleine Wirbellose, Detritus, Pflanzenmaterial. Flocken, Pellets, gefriergetrocknetes Futter mit Protein und Gemüseanteil. Gefrorenes oder lebendes Futter wie Artemia, Daphnien und Mückenlarven. Zwei- bis dreimal täglich kleine Portionen.
Verhalten & Temperament
Gesellig und aktiv in kleinen Gruppen. Schwarmverhalten für Sicherheit und natürliches Verhalten. Nicht aggressiv, aber Männchen können in der Brutzeit territorial werden. Mittlere Schicht, oft nahe der Oberfläche beim Fressen.
Mitbewohner
Nicht-aggressive Arten mit ähnlichen Wasserwerten: Guppys, Platties, Neonsalmler, Elritzen. Garnelen und friedliche Bodenbewohner wie Corydoras. Große oder aggressive Buntbarsche vermeiden.
Zucht
Laich in wärmeren Monaten bei oberer Temperaturgrenze. Separates Laichbecken mit sanfter Strömung und reicher Vegetation. Klebrige Eier an untergetauchter Vegetation — Eltern nach dem Laichen entfernen. Schlupf nach 7–10 Tagen; Larven mit Infusorien oder fein zerriebenen Flocken füttern.
Häufige Gesundheitsprobleme
Robust, aber anfällig bei schlechten Bedingungen für Ich, Flossenfäule und bakterielle Infektionen. Regelmäßige Tests und Teilwasserwechsel. Quarantäne für Neuzugänge. Stabile Umgebung für ein gesundes Leben im Aquarium.


















