Orangeflecken-Chromide: Etroplus maculatus
Ein leuchtender, scheibenförmiger Buntbarsch aus den Mündungsgebieten und Hinterwässern Indiens und Sri Lankas.

Orangeflecken-Chromide
Die Orangeflecken-Chromide (Etroplus maculatus) ist im Hobby sehr gefragt — leuchtendes Orange und Gelb mit schwarzen Markierungen, kurzer ovaler Körper. Lebhaftes Temperament und Anpassungsfähigkeit machen sie zum Standard in Gemeinschafts- und Biotopbecken.
Natürlicher Lebensraum & Herkunft
Brack- und Süßwassergebiete Südasias — Indien und Sri Lanka. Küstenlagunen, Mündungen, Flussbecken mit dichtem Pflanzenwuchs. Mischung aus Schwarzwasser und Klarwasser durch organisches Material.
Bevorzugt Verstecke und dichte Vegetation — wichtig für Schutz und Brut. Empfindlich gegenüber plötzlichen Umweltwechseln.
Haltung & Pflege
pH 6,5 bis 7,5, Temperatur 24°C bis 28°C (75°F bis 82°F), Härte 5 bis 15 dGH. Mindestens 75 Liter (20 Gallonen). Feiner Sand oder Kies, Treibholz, Steine, dichte Pflanzen wie Anubias oder Javafarn. Mäßige bis starke Beleuchtung.
Ernährung & Fütterung
Allesfresser: Flocken, sinkende Pellets, Artemia, Daphnia, Blutwürmer. Auch blanchierter Spinat oder Zucchini. Zwei- bis dreimal täglich kleine Portionen.
Verhalten & Temperament
Generell friedlich, kann aber territorial werden — besonders in der Brutzeit. Hierarchien in kleineren Becken. Bevorzugt untere und mittlere Zonen. Am besten in Gruppen ab fünf bis sechs Tieren.
Mitbewohner
Corydoras, Guppys, Rasboras, kleine bis mittelgroße Buntbarsche, Tetras, Regenbogenfische. Aggressive oder große Raubfische vermeiden.
Zucht
Laich in bepflanztem Becken mit sanfter Strömung. Männchen intensiver gefärbt, Balzverhalten. Weibchen legt mehrere hundert klebrige Eier. Elterntiere nach dem Laich trennen. Schlupf in 2–3 Tagen; freischwimmende Jungfische nach etwa einer Woche mit Infusorien oder fein zerriebenen Flocken füttern.
Häufige Gesundheitsprobleme
Robust, aber anfällig für Ich, Flossenfäule und Pilzinfektionen bei schlechter Pflege. Regelmäßige Wasserwechsel, Filterung, ausgewogene Ernährung und Quarantäne für Neuzugänge.


















