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Arabischer Zwergbarsch

Der Arabische Zwergbarsch (Pseudochromis aldabraensis) ist ein robuster, leuchtend orange-blauer Nano-Riffisch aus dem westlichen Indischen Ozean — farbenfroh und mutig, aber temperamentvoll.

Studio Scaped
Arabischer Zwergbarsch

Arabischer Zwergbarsch

Der Arabische Zwergbarsch (Pseudochromis aldabraensis), auch als Neon- oder Aldabra-Zwergbarsch bekannt, ist ein kleiner, intensiv gefärbter Rifffisch — leuchtend orangefarbener Körper mit elektrisch blauen Linien um Kopf und Rückenflosse. Robust, aktiv und leicht zu füttern, bringt er Farbe in Nano- und kleine Riffaquarien und zählt zu den zuverlässigeren Zwergbarschen für Einsteiger in der Meerwasseraquaristik.

Diese Kühnheit hat eine temperamentvolle Seite: Obwohl klein, ist der Arabische Zwergbarsch territorial und hält sich — und mehr — gegen Mitbewohner. Setze ihn daher mit seinem Temperament im Blick ein.

Natürlicher Lebensraum & Herkunft

Pseudochromis aldabraensis lebt im westlichen Indischen Ozean, von Aldabra über den Oman-Golf und den Persischen Golf bis nach Indien und Sri Lanka. Auf Korallen- und Felsriffen bis etwa 25 Meter Tiefe ist er scheu, huscht zwischen Steinen und Geröll und verschwindet bei Störung schnell in Spalten.

Im Aquarium braucht er genau das: reichlich lebendes Gestein mit Löchern und Höhlen als Revier und Schutz.

Haltungsanforderungen

Stabile Meerwasserbedingungen: Salinität etwa 1,024–1,026, pH 8,1–8,4, Temperatur etwa 24–26°C. Mit nur rund 9 cm Länge eignet er sich für Becken ab etwa 75 Litern, sofern genug Felsarbeit vorhanden ist. Ein sicherer Deckel ist ratsam — Zwergbarsche können springen.

Er gehört zu den robusteren nicht zuchtbezogenen Zwergbarschen und verträgt typische Riffbedingungen gut, solange die Wasserqualität stabil bleibt.

Ernährung & Fütterung

Fleischfresser: in der Natur kleine Krebstiere und Zooplankton. Im Aquarium frisst er gern gefrorene Mysis und angereicherte Artemia, fein gehackte Meeresfrüchte sowie hochwertige Meeres-Pellets und -Flocken. Ein- bis zweimal täglich füttern — ein begeisterter, unkomplizierter Fresser.

Verhalten & Temperament

Halb aggressiv und territorial — schlägt weit über sein Gewicht. Kann kleinere oder scheue Mitbewohner besonders in kleinen Becken belästigen; am besten zuletzt einsetzen, damit er nicht das ganze Becken dominiert. Patrouilliert und verteidigt sein Felsrevier.

Mitbewohner

Robuste Begleiter, die sein Temperament aushalten — andere selbstbewusste, aber nicht tyrannische Rifffische wie Demoiselle, größere Lippfische und Clownfische. Sehr scheue oder winzige Fische meiden. Riffsicher mit Korallen; als kleiner Räuber frisst er eventuell Ziergarnelen, kleine Krebstiere und Borstenwürmer — manche Halter sehen das als Vorteil.

Zucht

Pseudochromis aldabraensis wird kommerziell gezüchtet; Nachzuchten sind gelegentlich erhältlich und oft besonders robust. Männchen bewachen ein Gelege in einer Spalte bis zum Schlupf; Larvenaufzucht ist anspruchsvoll, die Art eignet sich aber für Meerwasserzuchtprojekte.

Häufige Gesundheitsprobleme

Robust und nicht besonders krankheitsanfällig, kann aber wie alle Meeresfische Meerwasser-Ich (Cryptocaryon irritans) oder Meerwasser-Oodinium (Amyloodinium ocellatum) unter Stress bekommen. Neue Tiere quarantänieren, Wasserqualität stabil halten, Deckel sichern. Mit passenden Mitbewohnern ist er ein leicht zu haltender, farbenfroher und lohnender Fisch — ideal für kleine Riffe.

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