Arulius-Barbe: Dawkinsia tambraparniei
Eine große, schöne Barbe aus Indien. Männchen entwickeln Fäden an der Rückenflosse.

Arulius-Barbe
Die Arulius-Barbe, wissenschaftlich Dawkinsia tambraparniei, stammt aus den ruhigen Flüssen und Bächen Indiens. Silbrig-grauer Körper mit irisierenden Blautönen und dunklem Seitenstreifen — besonders in bepflanzten Becken ein echter Blickfang. Als friedlicher Schwarmfisch in Gruppen ab sechs Tieren sorgt sie für lebendige Aquarien.
Natürlicher Lebensraum & Herkunft
Heimat sind die Westghats in Indien — fließendes Süßwasser, weich bis klar, leicht trüb. Flache Gewässer mit Unterwasserpflanzen. Temperaturen 24°C bis 28°C, pH 6,0 bis 7,5, niedrige bis mäßige Härte.
Haltungsanforderungen
Mindestens 100 Liter für einen Schwarm ab sechs Tieren. Weicher Feinsand oder kleine Kiesel; mäßige LED-Beleuchtung. Temperatur 24°C bis 28°C, pH 6,0 bis 7,5. Dichte Bepflanzung mit Javafarn oder Anubias.
Ernährung & Fütterung
Allesfresser: hochwertige Flocken, langsam sinkende Pellets, gefrorene Blutwürmer, Daphnien und Artemia; gelegentlich Lebendfutter. Abwechslungsreiche Ernährung verhindert Mangelerscheinungen.
Verhalten & Temperament
Lebhaft und gesellig; friedlich, bei Fütterung leicht konkurrierend — mehrere Futterstellen anbieten. Obere bis mittlere Wasserschicht.
Mitbewohner
Tetras, Rasboras, größere Corydoras, Regenbogenfische. Aggressive oder flossenbeißende Arten und die meisten Buntbarsche meiden.
Zucht
Separates Zuchtbecken, etwas kühlere Temperatur (22°C bis 24°C), Laichmopps. Eier schlüpfen nach 24 bis 36 Stunden; freischwimmend nach etwa fünf Tagen. Erwachsene nach dem Laichen entfernen.
Häufige Gesundheitsprobleme
Ich und Flossenfäule bei Stress. Regelmäßige Wartung, Quarantäne neuer Fische und ausgewogene Ernährung stärken die Gruppe.


















