Asiatischer Hummelwels: Pseudomystus siamensis
Ein markanter Wels mit schwarz-gelben Bändern. Anders als sein südamerikanischer Verwandter etwas aggressiver.

Asiatischer Hummelwels
Der Asiatische Hummelwels, wissenschaftlich Pseudomystus siamensis, stammt aus Südostasien. Gelb-schwarze Streifen erinnern an eine Hummel — ein beliebter Blickfang in Süßwasseraquarien. Sein aktives Verhalten begeistert Anfänger und Erfahrene.
Relativ unkomplizierte Pflege und Anpassungsfähigkeit machen ihn zu einem Stammgast in der Aquaristik — exotisch, aber handhabbar.
Natürlicher Lebensraum & Herkunft
Flüsse und Seen in Thailand, Kambodscha und Laos. Fließendes und stehendes Wasser mit Unterwasserholz und Vegetation; gedämpftes Licht. pH meist 6,5 bis 7,5, Temperatur 24°C bis 30°C, weich bis mäßig hart.
Haltungsanforderungen
pH 6,5 bis 7,5, Temperatur 24°C bis 30°C, Härte 5–15 dGH. Mindestens 100 Liter. Sandiges Substrat schützt die Barteln; gedämpfte Beleuchtung mit Javafarn, Anubias oder Crypts.
Ernährung & Fütterung
Allesfresser: sinkende Pellets und Flocken, gefrorene oder lebende Blutwürmer, Artemia und Regenwürmer. Erwachsene 2–3-mal pro Woche, Jungtiere täglich.
Verhalten & Temperament
Neugierig und verspielt; grundsätzlich friedlich, männliche Territorialität in der Brutzeit möglich. Boden- und Mittelbereich; nachtaktiv beim Fressen.
Mitbewohner
Tetras, Barben, Danios, Guramis, friedliche Buntbarsche. Große aggressive Buntbarsche, große Welse und Flossenbeißer meiden.
Zucht
Separates Zuchtbecken, gedämpftes Licht, weiches Substrat, ca. 25°C und pH etwa 6,5. Männchen balzen; Weibchen legen klebrige Eier in Verstecken.
Häufige Gesundheitsprobleme
Ich, Flossenfäule und bakterielle Infektionen bei schlechter Wasserqualität. Quarantäne neuer Fische; stabile Werte und Verstecke stärken das Immunsystem.


















