Asiatischer Rotkopfsalmler: Sawbwa resplendens
Einzigartiger, schuppenloser Rasbora mit leuchtend roter Nase und bläulichem Körper. Kaltwasser-Nanofisch.

Asiatischer Rotkopfsalmler
Der Asiatische Rotkopfsalmler, wissenschaftlich Sawbwa resplendens, ist ein kleiner, markanter Cyprinide aus Myanmar. Rote „Nase“, schimmernd blau-grauer Körper und gelbliche Flossenakzente — ein Juwel für Gemeinschaftsbecken.
Friedlich und schwarmorientiert eignet er sich für Einsteiger und Fortgeschrittene; sein Vorkommen spiegelt die Gesundheit der heimischen Ökosysteme wider.
Natürlicher Lebensraum & Herkunft
Langsam fließende Bäche und Zuflüsse Myanmars mit dichter Vegetation und weichem Substrat. Schwarzwasser durch Tannine; pH 5,5 bis 7,5, Härte 2–10 dH.
Haltungsanforderungen
Temperatur 18°C bis 24°C (SpecGrid) bzw. im Text oft 22°C bis 26°C; pH 6,0 bis 7,0, Härte 2–10 dGH. Mindestens 60 Liter (15 Gallonen) für einen Schwarm ab sechs Tieren. Java-Moos, Schwimmpflanzen, Wurzelholz und Laubstreu.
Ernährung & Fütterung
Allesfresser: feine Flocken, Mikro-Pellets, gefrorene Artemia, Daphnien und Blutwürmer. Mehrmals täglich kleine Portionen. Gelegentlich fein gehackter Spinat oder Spirulina.
Verhalten & Temperament
Friedlich, starker Schwarmtrieb; erkundet Pflanzen und Dekor in mittlerer bis oberer Wasserschicht.
Mitbewohner
Geeignet:
- Tetras (Neon, Kardinal)
- Rasboras (Harlekin)
- Corydoras (Panda)
- Kleine Guramis (Zwerg)
- Otocinclus
Große aggressive Buntbarsche, große Barben und Flossenbeißer meiden.
Zucht
Separates Zuchtbecken, weicheres saures Wasser (pH 6,0–6,5), ca. 24°C. Dichte Vegetation als Ablage. Nach dem Laichen Erwachsene entfernen. Larven mit Infusorien oder Pulverfutter.
Häufige Gesundheitsprobleme
- Ich: durch gute Wasserqualität vermeidbar
- Pilzinfektionen bei Verletzungen
- Flossenfäule bei schlechter Wasserqualität oder Aggression
Regelmäßige Parameterkontrolle und sauberes Becken halten die Gruppe gesund.


















