Assam-Schlangenkopffisch: Channa stewartii
Ein atemberaubend blauer Schlangenkopffisch, der für einen Schlangenkopf relativ klein bleibt. Subtropischer Räuber.

Assam-Schlangenkopffisch
Der Assam-Schlangenkopffisch, wissenschaftlich Channa stewartii, fasziniert mit robustem Körper und wechselnden Braun-, Grün-, Gelb- und Schwarztönen. Länglicher Körper und große Rückenflosse — in Nordostindien kulturell und fischereitechnisch verankert.
In der Aquaristik geschätzt wegen Aussehen und starkem Raubinstinkt. Wer ihn halten will, muss Lebensraum und Sozialverhalten genau kennen.
Natürlicher Lebensraum & Herkunft
Nordostindien, besonders Assam: langsam fließende Flüsse, Sümpfe und Moore. Schwarzwasser durch Laubstreu; leicht sauer, humusreich. 24°C bis 30°C; ausgezeichneter Lauerjäger mit Tarnfarben.
Haltungsanforderungen
pH 6,0 bis 7,5, Temperatur 24°C bis 30°C, Härte 5 bis 15 dGH. Mindestens 200 Liter (50 Gallonen). Sand oder feiner Kies; viel Wurzelholz, Steine und Pflanzen; gedämpftes Licht.
Ernährung & Fütterung
Fleischfresser: Carnivoren-Pellets, gefrorene Blutwürmer, Artemia, Fischstücke; lebende Köder wie kleine Elritzen oder Regenwürmer regen die Jagd an. Ein- bis zweimal täglich, Reste entfernen, nicht überfüttern.
Verhalten & Temperament
Territorial und räuberisch; kann kleinere Fische angreifen. Untere bis mittlere Zone; meist einzeln, mit großen robusten Artien in großen Becken möglich.
Mitbewohner
Größere robuste Fische, z. B.:
- Große Buntbarsche (Oscar, Jack Dempsey)
- Guramis (Blau, Riesen)
- Andere große Schlangenkopffische (passende Größe)
- Größere Barben oder Danios
Kleine Tetras und Guppys meiden.
Zucht
Separates Zuchtbecken ab 100 Litern, pH 6,0 bis 6,5, 26°C bis 28°C, viele Verstecke. Regelmäßige Wasserwechsel und leicht ansteigender Wasserstand simulieren Regenzeit. Männchen bewacht Nest.
Häufige Gesundheitsprobleme
- Ich (Ichthyophthirius multifiliis): weiße Punkte — gute Wasserqualität beugt vor
- Flossenfäule: bei schlechten Bedingungen
- Bakterielle Infektionen: Läsionen, Lethargie — Antibiotika und Wasserpflege
Regelmäßige Wartung und Parameterkontrolle sind entscheidend.


















