Heidelbeer-Tetra: Hyphessobrycon wadai
Ein neu beschriebener Tetra mit tief violett-blauem Körper. Ein seltenes Sammlerstück.

Heidelbeer-Tetra
Der Heidelbeer-Tetra, wissenschaftlich Hyphessobrycon wadai, ist ein faszinierender kleiner Süßwasserfisch, beliebt wegen leuchtender Färbung und lebhaftem Verhalten. Tiefes Blau mit irisierendem Schimmer — schlanker, halbtransparenter Körper mit zarten Blautönen und leichtem Orange-Rosa am Bauch. Anmutige Flossen machen ihn zu einem Favoriten unter Sammlern und Einsteigern.
Sein friedliches, geselliges Wesen eignet ihn für Gemeinschaftsbecken. In Gruppen ab sechs Tieren zeigt er faszinierende soziale Interaktionen. Relativ überschaubare Pflege macht ihn für verschiedene Erfahrungsstufen zugänglich.
Natürlicher Lebensraum & Herkunft
Heimisch in Zuflüssen des Rio-Orinoco-Beckens in Venezuela und Teilen des oberen Amazonasbeckens. Schwarzwasser durch Tannine aus Laub und Holz — langsam fließendes Wasser, dichte Vegetation. Warme Temperaturen, weiches, leicht saures Wasser — wichtig für die Nachbildung im Aquarium.
Pflegeanforderungen
pH 6,0 bis 7,5, Temperatur 24–28 °C (75–82 °F), Härte 2 bis 15 °dGH. Mindestens 76 Liter (20 US Gallonen). Dunkler Untergrund verstärkt die Farben; Treibholz und dichte Pflanzen. Moderates Licht für Java-Moos und Anubias.
Ernährung & Fütterung
Allesfresser: hochwertige Flocken und Mikro-Pellets als Basis, ergänzt durch Daphnien, Artemia oder Mückenlarven. Mehrmals täglich kleine Portionen — verhindert Überfütterung und schlechte Wasserqualität.
Verhalten & Temperament
Friedlich und sozial — am besten ab sechs Tieren. Schwimmt in mittlerer bis oberer Zone. Minimale Aggression gegenüber Mitbewohnern; größere oder aufdringliche Fische können Stress verursachen.
Mitbewohner
Ideal:
- Neonsalmler (Paracheirodon innesi)
- Roter-Nasen-Tetra (Hemigrammus rhodostomus)
- Corydoras (Corydoras spp.)
- Guppys (Poecilia reticulata)
- Endlers Livebearer (Poecilia wingei)
Keine großen oder aggressiven Fische, Buntbarsche, Barben oder Flossenbeißer.
Zucht
Laich in weichem, saurem Wasser, pH 6,0–6,5, 26–28 °C (78–82 °F). Paar in Zuchtbecken mit feinblättrigen Pflanzen oder Spawning Mops. Eltern nach dem Laichen entfernen. Schlupf nach 24–36 Stunden; Larven mit Infusorien oder feinen Flocken.
Häufige Gesundheitsprobleme
Ichthyophthirius und Flossenfäule bei schlechter Wasserhaltung — weiße Punkte oder ausgefranste Flossen. Regelmäßige Tests, Wasserwechsel und stabiles Milieu sind entscheidend. Ein weiterer wichtiger Aspekt bei


















