Bolivien-Schwanzlappenbuntbarsch: Mikrogeophagus altispinosus
Der robustere, größere Verwandte des Deutschen Blauen Rams. Ein friedlicher, charaktervoller Zwergbuntbarsch ohne perfekte Wasserwerte.

Bolivien-Schwanzlappenbuntbarsch
Der Bolivien-Schwanzlappenbuntbarsch, wissenschaftlich Mikrogeophagus altispinosus, ist ein faszinierender Südamerika-Buntbarsch — lebendige Farben, friedliches Wesen, etwa 7–8 cm. Weiche Gelb- und Blautöne bis Rot und Grün; der orange Fleck an der Rückenflossenbasis ist markant. Ideal für Gemeinschaftsbecken, Einsteiger und Erfahrene.
Charakterstark — Balz und leichtes Territorialverhalten in der Brutzeit. Schönheit und Widerstandsfähigkeit in einem.
Natürlicher Lebensraum & Herkunft
Amazonasbecken in Bolivien und Peru. Langsam fließendes Wasser, dichte Vegetation, Schwarz- oder Klarwasser, leicht sauer und weich. Flussufer mit Pflanzen als Schutz und Laichplatz.
Pflegeanforderungen
pH 6,0 bis 7,5, Temperatur 24 °C bis 28 °C (75 °F bis 82 °F), 3–15 °dGH. Mindestens 76 Liter (20 US Gallonen) für ein Paar. Weicher Sand, Steine, Treibholz, dichte Pflanzen wie Java-Farn, Anubias, Amazonas-Schwertpflanze. Moderates Licht, sanfte Strömung.
Ernährung & Fütterung
Allesfresser — Pellets, Flocken, gefrorenes und lebendes Futter. Artemia, Mückenlarven, Daphnien; Spirulina und blanchiertes Gemüse. 2–3 mal täglich klein.
Verhalten & Temperament
Friedlich — gut für Gemeinschaftsbecken. Kleine Gruppe möglich; in der Brutzeit territorialer. Untere und mittlere Zone. Keine übermäßig aggressiven Mitbewohner.
Mitbewohner
Neon- oder Ember-Tetras, Corydoras (z. B. Corydoras paleatus), friedliche Apistogramma und ähnliche Zwergbuntbarsche. Keine Oscars, Jack Dempseys oder große Barben.
Zucht
Paar wählt flache Laichfläche — 100 bis 400 Eier, beide bewachen. Optimal pH 6,4–6,8, etwa 27 °C (80 °F). Proteinreiche Ernährung fördert Laich. Larven mit feinen Flocken oder Larvenfutter; Eltern ggf. überwachen oder trennen.
Häufige Gesundheitsprobleme
Ich, Flossenfäule, Pilzinfektionen bei Stress oder schlechter Qualität. Regelmäßige Wechsel, stabile Werte, Quarantäne. Frühzeitige Beobachtung für schnelle Behandlung.


















