Bronze-Kugelfisch: Auriglobus modestus
Schlanker, goldbronzen glänzender Süßwasserkugelfisch. Trotz kleiner Größe sehr aggressiv.

Bronze-Kugelfisch
Der Bronze-Kugelfisch, wissenschaftlich Auriglobus modestus, fällt durch sein markantes Aussehen und lebhaftes Temperament auf. Bronzefarbener Körper mit dunkleren Flecken, runde Form und große Augen — neugierig und verspielt. Er bläht sich bei Bedrohung auf.
In der Aquaristik steht er für Intelligenz und Unterhaltungswert; er erinnert an die Bedeutung vielfältiger aquatischer Arten und Lebensräume.
Natürlicher Lebensraum & Herkunft
Heimat sind langsam fließende Gewässer in Thailand, Laos und Kambodscha. Schwarzwasser mit Tanninen aus zersetztem Pflanzenmaterial; dichte Vegetation, Laubstreu und Äste als Schutz und Fraßfläche.
Warmes, saures, weiches Wasser prägt Wachstum und Verhalten — stabile, saubere Bedingungen im Aquarium sind entscheidend.
Pflege & Haltung
pH 6,0–7,5; 24°C–28°C (75°F–82°F); Härte 2–12 dGH. Etabliertes Becken mit stabilen Werten.
Mindestens 30 Gallonen pro Tier. Feinsand oder glatter Kies; weichblättrige Pflanzen wie Javafarn oder Anubias; mäßiges Licht; Treibholz.
Ernährung & Fütterung
Vorwiegend fleischfressend: sinkende Pellets, gefrorene Mückenlarven und Artemia, lebende Schnecken oder Regenwürmer. Hartes Futter wie Schnecken trägt die Zähne ab. 2–3 Mahlzeiten pro Woche reichen — Überfütterung vermeiden.
Verhalten & Temperament
Neugierig und verspielt; leicht territorial bei Platzmangel. Nicht mit kleinen oder scheuen Arten halten — er kann mobben. Einzelgänger, manchmal mit ähnlich großen Artgenossen; Mittel- bis Unterwasser.
Mitbewohner
Mittelgroße robuste Arten: größere Tetras, Rasboras, manche Barben, Corydoras unter passenden Bedingungen. Keine anderen Kugelfische, langflossige Langsamswimmer wie Kampffische oder manche Skalare.
Zucht
Selten in Gefangenschaft; Weibchen legt Eier an Pflanzen oder flachen Oberflächen. Warmes, leicht saures Wasser; spärlich eingerichtetes Laichbecken. Keine Brutpflege; Larven brauchen Pulverfutter oder Infusorien.
Häufige Gesundheitsprobleme
Anfällig für Ichthyophthirius multifiliis und Flossenfäule bei schlechter Qualität oder Stress. Optimale Wasserwerte, regelmäßige Wechsel und Quarantäne neuer Tiere sind wichtig.


















