Buenos-Aires-Salmler: Psalidodon anisitsi
Robuster, widerstandsfähiger Tetra mit roten Flossen. Berüchtigt als Pflanzenfresser.

Buenos-Aires-Salmler
Der Buenos-Aires-Salmler, wissenschaftlich Psalidodon anisitsi, stammt aus Südamerika, besonders Argentinien. Schlanker Körper, silbrige Schuppen und leuchtend rote sowie blaue Flossen — etwa 7–8 cm lang. Metallischer Glanz macht ihn zu einem attraktiven Schwarmfisch.
Robust und gesellig — beliebt bei Einsteigern und Erfahrenen. Dynamisches Schwarmverhalten belebt jedes Becken.
Natürlicher Lebensraum & Herkunft
Río-de-la-Plata-Becken in Argentinien, Uruguay und Teilen Brasiliens. Flache Gewässer mit viel Vegetation — Lagunen, Flüsse, Überschwämmungsgebiete. Schwarz- und Klarwasser; weich bis neutral.
Pflege & Haltung
21°C–26°C (70°F–78°F); pH 6,0–7,5; Härte 5–15 dGH. Mindestens 20 Gallonen.
Feiner Kies oder Sand; robuste Pflanzen wie Javafarn und Anubias oder Schwimmpflanzen; mäßiges Licht; Treibholz und Steine.
Ernährung & Fütterung
Allesfresser: hochwertige Flocken oder Pellets; ergänzt mit Artemia, Daphnien und Mückenlarven. 2–3 Mahlzeiten täglich in kleinen Portionen. Nicht überfüttern.
Verhalten & Temperament
Starker Schwarmtrieb — mindestens sechs Tiere. Im Allgemeinen friedlich, leichte Territorialität bei Männchen in der Laichzeit. Mittlere bis obere Wasserschicht; aktiv und schnell.
Mitbewohner
Zebrabärbling, Neonsalmler, Corydoras, Guppys. Keine sehr kleinen Beutefische oder aggressive Buntbarsche.
Zucht
Freilaicher ohne Brutpflege. Separates Laichbecken mit weicherem, leicht saurem Wasser, ca. 24°C; dichtes Javamoos. 100–300 Eier; Elterntiere entfernen. Schlupf nach 1–3 Tagen; Larven nach etwa einer Woche frei schwimmend.
Häufige Gesundheitsprobleme
Robust, aber anfällig für Ich, Flossenfäule und Parasiten. Regelmäßige Tests und Wasserwechsel; abwechslungsreiche Ernährung stärkt die Abwehr. Stressarme Umgebung und Hygiene fördern Langlebigkeit.


















