Burtons Maulbrüter: Astatotilapia burtoni
Fluss-Haplochromine aus Ostafrika. Männchen farbenprächtig, aber aggressiv.

Burtons Maulbrüter
Burtons Maulbrüter, wissenschaftlich Astatotilapia burtoni, ist ein faszinierender Buntbarsch aus dem Tanganjikasee. Männchen in leuchtendem Blau oder Türkis mit Gelb- und Orangetönen in der Laichzeit; Weibchen dezenter, aber elegant. Weibchen tragen die Jungfische wochenlang im Maul — ein Highlight in der Aquaristik.
Territorial und sozial — ideal für alle, die Buntbarsch-Verhalten beobachten wollen.
Natürlicher Lebensraum & Herkunft
Felsige Ufer des Tanganjikasees in Burundi, DR Kongo, Sambia und Tansania. Klarwasser, pH 7,8–8,6; 23°C–28°C (73°F–82°F). Feiner Kies und Sand mit Felsstrukturen als Schutz und Laichplätze.
Pflege & Haltung
pH 7,8–8,6; 24°C–28°C (75°F–82°F); Härte 10–15 dGH. Mindestens 75 Gallonen.
Sandiger Boden; viele Felsen, Höhlen und Verstecke. Mäßig bis helle Beleuchtung; robuste Pflanzen. Regelmäßige Wasserwechsel und gute Filterung.
Ernährung & Fütterung
Omnivor: Buntbarsch-Flocken und -Pellets; gefrorene Artemia, Mückenlarven und Daphnien; gelegentlich Spirulina oder blanchiertes Gemüse. Zweimal täglich mäßig füttern; Reste entfernen.
Verhalten & Temperament
Territorial, besonders bei Männchen. Gruppenhaltung mit ausgewogenem Geschlechterverhältnis. Mittlere und untere Wasserschicht; auffällige Farben.
Mitbewohner
Andere afrikanische Buntbarsche wie Lamprologus-Arten, Cyphotilapia frontosa, Neolamprologus. Keine kleinen Tetras oder Guppys; keine überaggressiven großen Buntbarsche.
Zucht
Männchen legen Revier an und werben Weibchen zu Laichplätzen in Spalten oder Höhlen. Ca. 26°C (79°F) und exzellente Wasserqualität. Weibchen inkubiert 2–3 Wochen; separates Aufzuchtbecken für Jungfische; feines Flocken- oder Larvenfutter.
Häufige Gesundheitsprobleme
Anfällig für Ich, Flossenfäule und Buntbarsch-Herpesvirus. Optimale Wasserqualität, keine Überbesatzung, regelmäßige Beobachtung. Bei Krankheit schnell behandeln oder quarantänieren.


















