Calico-Teleskop: Carassius auratus
Ähnlich dem Black Moor, aber mit mehrfarbigem Calico-Schuppenkleid. Herausstehende Augen.

Calico-Teleskop
Der Calico-Teleskop, wissenschaftlich Carassius auratus, ist eine auffällige Goldfisch-Variante mit breitem Körper, langen Flossen und herausstehenden Teleskopaugen. Wirbelndes Muster in Orange, Weiß und Schwarz — beliebt bei Sammlern und Züchtern.
Goldfische werden seit Jahrhunderten gehalten; der Calico-Teleskop verbindet optische Faszination mit langer Zuchtgeschichte.
Natürlicher Lebensraum & Herkunft
Domestizierte Form des gemeinen Goldfischs aus Ostasien, vor allem China. Vorfahren in langsam fließenden Gewässern mit Vegetation; heute für Aquarien gezüchtet.
Pflege & Haltung
pH 6,5–7,5; 18°C–24°C (65°F–75°F); Härte 5–19 dGH. Mindestens 20 Gallonen.
Feinsand oder glatter Kies schützt Flossen; mäßiges Licht; Javafarn, Anubias oder Vallisneria; offene Schwimmzonen.
Ernährung & Fütterung
Goldfisch-Flocken oder -Pellets; Artemia, Daphnien und Mückenlarven; blanchierte Erbsen oder Spinat. Mehrmals täglich kleine Portionen.
Verhalten & Temperament
Sanft und friedlich; in kleinen Gruppen wohlfühler. Mittlere bis obere Zone; gelegentlich leichte Dominanz beim Füttern.
Mitbewohner
Andere Goldfisch-Varianten, Danios, Welse. Keine langflossigen Langsamswimmer wie Kampffische oder aggressive Buntbarsche; keine deutlich kleineren Fische.
Zucht
Separates Laichbecken ab 40 Gallonen; feinblättrige Pflanzen oder Laichmopps; 24°C–26°C (75°F–78°F); pH um 7,5. Elterntiere nach Laich entfernen; Schlupf nach 4–7 Tagen.
Häufige Gesundheitsprobleme
Schwimmblasenkrankheit und Flossenfäule bei schlechter Qualität. Regelmäßige Wasserwechsel, keine Überfütterung, Quarantäne neuer Tiere.


















