Der Chili-Rasbora: Boraras brigittae
Einer der kleinsten Aquarienfische. Auffallend rubinroter Nano-Fisch für Schwarzwasser und stark bepflanzte Setups.

Chili-Rasbora
Der Chili-Rasbora (Boraras brigittae) ist ein kleiner, auffallender Süßwasserfisch mit lebhaften Farben und lebhaftem Verhalten. Maximal 2,5–5 cm — tiefes Rot mit markantem schwarzem Streifen von der Schnauze bis zur Schwanzflosse. Beliebt für Nano-Becken und Gemeinschaftsaquarien. Friedliches Wesen und Anpassungsfähigkeit — für Anfänger und Erfahrene.
Faszinierende soziale Kreaturen — gedeihen in Gruppen mit faszinierendem Schwarmverhalten. Aktives Wesen und Verträglichkeit erhöhen Beliebtheit in Gemeinschaftsbecken mit ruhiger Atmosphäre. Bei guter Pflege Schönheit und Zeugnis delikater Süßwasser-Ökosysteme.
Natürlicher Lebensraum & Herkunft
Aus tropischen Gewässern Südostasiens — dichte, langsam fließende Bäche und Zuflüsse auf Sumatra und Borneo. Schwarzwasser mit Tanninen aus zersetzendem Pflanzenmaterial — teeartiges Aussehen. Weiches, saures, nährstoffarmes Wasser. pH 4,0–6,0, Temperatur 24–27°C (75–80°F). Zusammenleben mit Wirbellosen und anderen Kleinfischen.
Nachbildung optimaler Bedingungen im Becken sichert Gesundheit und Langlebigkeit.
Haltungsanforderungen
Naturhabitat nachahmen. Mindestens 10 Gallonen (ca. 38 Liter); größeres Volumen für Stabilität. Weiches, leicht saures bis neutrales Wasser, pH 4,0–7,0, 24–28°C (75–82°F), Härte 1–10 dGH.
Dunkler feiner Kies oder Sand betont Farben. Gedämpftes Licht durch Schwimmpflanzen oder hohe Pflanzen. Stark bepflanzt mit Cryptocoryne, Java-Farn oder Amazon-Schwertpflanzen. Regelmäßige Wartung und Nitratkontrolle.
Ernährung & Fütterung
Allesfresser — hochwertige Flocken, kleine Pellets, Lebend- oder Gefrierfutter wie Daphnien, Artemia, Mikrowürmer. Kleine Mäuler — fein zerriebene Flocken oder Mini-Pellets. Mehrmals täglich kleine Mengen; Überfütterung vermeiden.
Verhalten & Temperament
Friedlich und gesellig — ideal für Gemeinschaftsbecken. Starkes Schwarmverhalten — mindestens sechs Individuen. Mittlere bis obere Wassersäule — lebhafte Farbenspiele im Schwarm. In kleinen Becken oder Einzelhaltung scheu — Verstecke mindern Stress.
Mitbewohner
Ähnlich große, friedliche Arten — Neon-Tetras, Ember-Tetras, Corydoras, andere Rasboras; friedliche Garnelen wie Rote Neon-Garnele und Amano-Garnele; Schnecken.
Größere oder aggressive Fische meiden — Buntbarsche, Barben, größere Lebendgebärende. Sorgfältige Auswahl für harmonische Gemeinschaft.
Zucht
Lohnendes Erlebnis. Separates Laichbecken mit weichem, leicht saurem Wasser (pH ca. 5,5–6,5), ca. 25,5°C (78°F). Laichmopps oder feinblättrige Pflanzen. Männchen leuchtender bei Werbung; Weibchen legt bis ca. 100 klebende Eier. Erwachsene nach Laich entfernen. Schlupf nach 24–36 Stunden; freischwimmend nach 4–5 Tagen. Larven mit Infusorien oder Mikrowürmern.
Häufige Gesundheitsprobleme
Generell robust — Ich (ichthyophthirius multifiliis) und Flossenfäule bei schlechter Wartung oder Stress. Regelmäßiges Wassermanagement mit häufigen Wasserwechseln wichtig.
Zusätzlich angemessene Beckenbedingungen aufrechterhalten und keine abrupten Änderungen in


















