Schokoladenbuntbarsch: Hypselecara temporalis
Ein großer, sanfter südamerikanischer Buntbarsch. Reiches Schokoladenbraun mit Smaragd- und weinroten Tönen.

Schokoladenbuntbarsch
Der Schokoladenbuntbarsch (Hypselecara temporalis) besticht durch einzigartige Optik und faszinierendes Verhalten. Schokoladenbraune Färbung mit orange- und gelbtonigen Flecken; runder Körper, markante Rücken- und Afterflosse. Beliebt bei Einsteigern und Erfahrenen — neugierig, anpassungsfähig, gut für kreative Aquascapes.
Natürlicher Lebensraum & Herkunft
Langsam fließende Flüsse und Bäche des Amazonasbeckens, besonders Kolumbien und Venezuela. Schwarzwasser durch Zersetzungsstoffe — weich, sauer, tanninreich. Fallendes Laub und Pflanzenreste bieten Schutz und Nahrung.
Haltungsanforderungen
pH 6,0–7,5, 24–28 °C (75–82 °F), 5–15 °dGH. Gut gefiltertes Becken — empfindlich gegenüber Schwankungen. Mindestens 50 Gallonen. Sand oder feiner Kies; Wurzelholz, Steine, lebende Pflanzen. Mäßige Beleuchtung.
Ernährung & Fütterung
Allesfresser: Flocken, Pellets, gefrorene oder lebende Nahrung (Artemia, Blutwürmer, Daphnien). Blanchiertes Gemüse oder Spirulina ergänzen. 2–3× täglich kleine Portionen.
Verhalten & Temperament
Neugierig und revierbezogen; halbaggressiv in der Laichzeit. Kein Schwarmfisch — Paare oder kleine Gruppen. Untere bis mittlere Zone; Verstecke mindern Aggression.
Mitbewohner
Ähnlich große, verträgliche Arten: Festivum, Apistogramma, mittelgroße Barben und Rasboras, größere Tetras. Keine sehr kleinen oder scheuen Fische; keine aggressiven Buntbarsche.
Zucht
Geschlechtsreife etwa 8–12 Monate. Weibchen legt Eier auf flache Flächen; Männchen bewacht. Stabile Werte, Verstecke, abwechslungsreiche Ernährung vor der Laichzeit. Jungfische mit Infusorien oder fein zerriebene Flocken.
Häufige Gesundheitsprobleme
Ich, Flossenfäule, bakterielle Infektionen bei schlechter Qualität. Regelmäßige Wasserwechsel, Quarantäne bei Krankheit. Kein Überbesatz; ausreichend Verstecke gegen Stress.


















