Schokoladen-Peitschenwels: Rineloricaria lanceolata
Ein schlanker, flacher Peitschenwels. Männchen bewachen Eier auf flachen Flächen. Friedlicher Bodenbewohner.

Schokoladen-Peitschenwels
Der Schokoladen-Peitschenwels (Rineloricaria lanceolata) ist ein auffälliger Süßwasserfisch mit langem Körper und schokoladenbrauner Färbung mit helleren Tupfen.
Beliebt wegen Aussehen und friedlichem Wesen — putzt ungegessenes Futter und Algen am Boden.
Natürlicher Lebensraum & Herkunft
Zuflüsse des Amazonasbeckens in Peru und Brasilien — Schwarz- und Klarwasser. Wurzelholz, Laubstreu, Feinsand. Langsam fließend, weich bis neutral, gut oxygeniert.
Haltungsanforderungen
24–28 °C, pH 6,0–7,5, 2–15 °dGH. Mindestens 50 Gallonen. Feinsand oder glatter Kies; viele Verstecke aus Holz, Steinen und Pflanzen. Mäßiges Licht; Schwimmpflanzen als Schatten.
Ernährung & Fütterung
Allesfresser: sinkende Pellets oder Flocken, blanchiertes Gemüse (Zucchini, Spinat, Gurke), gelegentlich Artemia, Daphnien oder Blutwürmer. 2–3× täglich kleine Portionen.
Verhalten & Temperament
Ruhig und friedlich — kleine Gruppen oder Paare; kein starker Schwarm. Untere Zone; leichtes Revierverhalten bei zu wenig Platz.
Mitbewohner
Friedliche Tetras, Rasboras, Guppys, kleine Buntbarsche, Corydoras, Garnelen. Keine großen territorialen Buntbarsche, Kampffische oder Flossenbeißer.
Zucht
Leicht saures, wärmeres Wasser (28–30 °C) kann Laich anregen. Separates Zuchtbecken mit flachen Steinen oder Schiefer. Männchen bewacht Eier; Erwachsene nach dem Laich entfernen. Schlupf nach 4–7 Tagen; Jungfische mit Infusorien oder fein zerriebene Flocken.
Häufige Gesundheitsprobleme
Ich, Flossenfäule, bakterielle Infektionen bei schlechter Qualität. Regelmäßige Wasserwechsel; Quarantäne für Neuzugänge. Bei Krankheitszeichen sofort Wasser prüfen und geeignete Maßnahmen einleiten


















