Kolumbianische Riesen-Posthornschnecke: Marisa cornuarietis
Eine große, attraktive Schnecke mit gestreiftem Gehäuse. Vorsicht: frisst lebende Pflanzen ab.

Kolumbianische Riesen-Posthornschnecke
Die Kolumbianische Riesen-Posthornschnecke (Marisa cornuarietis) wird bis etwa 10 cm Gehäusedurchmesser groß — rotbraunes bis bernsteinfarbenes, glänzendes Gehäuse. Frisst Algen, Pflanzenreste und Futterreste; friedlich und robust.
Beliebt als Aufräumer und Lehr-Exemplar für Weichtiere.
Natürlicher Lebensraum & Herkunft
Kolumbien — langsam fließende Flüsse und Bäche mit viel Vegetation. Leicht sauer bis neutrales pH; organisches Material im Wasser.
Haltungsanforderungen
pH 6,5–7,5, 24–28 °C (75–82 °F), 5–15 °dGH. Mindestens 20 Gallonen. Feinsand oder Kies; mäßiges Licht; weichblättrige Pflanzen als Fraß und Umgebung.
Ernährung & Fütterung
Allesfresser: Algen, Detritus; sinkende Pellets und Flocken; blanchiertes Gemüse (Zucchini, Spinat, Salat); gelegentlich Daphnien oder Artemia. Kalzium (Sepiaschale, zerstoßenes Korallensand) für stabiles Gehäuse.
Verhalten & Temperament
Friedlich, nachtaktiv; einzeln oder paarweise unterwegs; bevorzugt Substrat und Pflanzenzonen.
Mitbewohner
Friedliche Tetras, Guppys, Zwergbuntbarsche, Garnelen. Keine großen räuberischen Buntbarsche, Goldfische oder Fressfeinde.
Zucht
Zwittrig — Selbstbefruchtung möglich, besser mehrere Tiere. Gelege am Substrat oder Glas; Kalzium für Jungtiere wichtig.
Häufige Gesundheitsprobleme
Gehäuseerosion bei Kalziummangel oder schlechter Wasserqualität. Sauberes Wasser, pH und Härte überwachen, kalziumreiche Ernährung.


















