Amor-Buntbarsch: Biotodoma cupido
Ein friedlicher erdverzehrender Buntbarsch mit großem Fleck an der Flanke. Subtil und elegant.

Amor-Buntbarsch
Der Amor-Buntbarsch, wissenschaftlich Biotodoma cupido, ist ein kleiner bis mittelgroßer Cichlide aus Südamerika. Irisierende Farben und ansprechendes Verhalten — Farbpalette von gedämpften Erdtönen bis leuchtendem Blau und Grün. Länglicher Körper und markante Gesichtszüge faszinieren Hobbyisten weltweit.
In der Aquaristik geschätzt wegen Schönheit und Persönlichkeit. Intelligenz und Neugier sind bei vielen Aquarienarten selten. Interaktives Verhalten macht ihn bei Anfängern und Erfahrenen beliebt.
Natürlicher Lebensraum & Herkunft
Heimat des Orinoco-Beckens in Venezuela und des oberen Amazonas. Langsam fließendes Wasser, weich und sauer, reich an organischem Material und dichter Vegetation. Schwarzwasser durch Tannine aus abbaubarem Pflanzenmaterial.
Pflegeanforderungen
pH 5,5 bis 7,5, Temperatur 22 °C bis 28 °C (72 °F bis 82 °F), Härte 4 bis 10 °dGH. Mindestens 110 Liter (30 US Gallonen). Feiner Sand, Treibholz, Steine und Pflanzen. Gedämpfte Beleuchtung mit Schwimmpflanzen.
Ernährung & Fütterung
Allesfresser: kleine Wirbellose und Pflanzenmaterial in der Natur. Flocken, Pellets, Frost- und Lebendfutter — Artemia, Daphnien, fein gehacktes Gemüse. 1–2 mal täglich in kleinen Portionen.
Verhalten & Temperament
Friedlich, erkundet die Umgebung. Kein Schwarmfisch — verteidigt eigenes Revier. Leichte Aggression in der Brutzeit oder bei Dominanz. Bevorzugt mittlere bis untere Zonen.
Mitbewohner
Friedliche Cichliden wie Apistogramma, Rasboras, Tetras. Corydoras als Bodenbewohner. Aggressive, große Raubfische und Flossenfresser meiden.
Zucht
Substratlaicher auf flachen Flächen oder in Spalten. Höhlen oder Laichplätze, stabile Wasserwerte. Starke elterliche Fürsorge — Eier schlüpfen in 3 bis 4 Tagen. Jungfische brauchen Platz und Ressourcen.
Häufige Gesundheitsprobleme
Anfällig für Ich (Ichthyophthirius multifiliis), Flossenfäule und Pilzinfektionen. Regelmäßige Wasserwechsel, gute Filterung und stressarme Umgebung stärken das Immunsystem. Frühzeitige Beobachtung auf Stress oder Krankheit.


















