Dubois-Tropheus: Tropheus duboisi
Jungtiere tiefschwarz mit weißen Punkten. Erwachsene dunkel mit leuchtendem Querband. Ikonischer Tanganjika-Buntbarsch.

Dubois-Tropheus
Der Dubois-Tropheus (Tropheus duboisi) ist ein auffälliger Buntbarsch aus der Familie Cichlidae – felsige Ufer und tiefe Zonen des Tanganjikasees in Ostafrika. Leuchtendes Gelb und tiefes Blau machen ihn zum Blickfang. Beliebt bei Anfängern und Veteranen gleichermaßen.
Über die Optik hinaus steht er für nachhaltige Aquaristik – Habitatzerstörung und Überfischung in der Heimat sind Themen. Verantwortliche Beschaffung und artgerechte Haltung sind wichtig.
Natürlicher Lebensraum & Herkunft
Endemisch im Tanganjikasee – einer der ältesten und artenreichsten Seen der Welt. Felsige Flachwasserzonen mit Schutz und Fraß. Klares, mineralreiches Wasser mit stabiler Temperatur und pH – im Aquarium eng nachbilden.
Vielfältige Mikrohabitate und komplexes Nahrungsnetz prägen Verhalten und Fütterung.
Pflege & Haltung
pH 8,0–9,0, Temperatur 24–28 °C (76–82 °F), Härte 10–15 °dGH. Mindestens etwa 190 Liter für Schwimmraum und Reviere. Feiner Kies oder Sand, Felsen und Höhlen. Moderate Beleuchtung mit schattigen Zonen. Robuste Pflanzen – gelegentliches Knabbern möglich.
Ernährung & Fütterung
Primär Pflanzenfresser – Algen, Pflanzenmaterial und Detritus. Spirulina-Flocken oder -Pellets als Basis, ergänzt mit blanchiertem Zucchini, Spinat oder Spirulina-Tabletten. Gelegentlich Artemia oder Daphnien für Wachstum und Farbe bei Jungtieren. Mehrmals täglich kleine Portionen zum Weiden.
Verhalten & Temperament
Halbaggressiv – Hierarchie und Revierstreitigkeiten, besonders bei Männchen. Am besten in Gruppen ab sechs. Nutzen alle Wasserzonen, oft mittlere bis obere Bereiche. Felsstrukturen mildern Aggression – beobachte die Gruppe regelmäßig.
Mitbewohner
Andere Tanganjika-Buntbarsche wie Neolamprologus oder Cyprichromis, manche Synodontis. Keine kleinen scheuen Fische oder aggressive Arten aus anderen Regionen.
Zucht
Maulbrüterin – Weibchen trägt Eier etwa drei Wochen. Gemischte Gruppe, Verhältnis 1:2 oder 1:3 Männchen zu Weibchen. Felsdeckung für Sicherheit. Larven mit Infusorien oder fein zerriebenen Flocken.
Häufige Krankheiten
Ichthyophthirius und Flossenfäule bei Stress oder schlechter Qualität. Regelmäßige Wasserwechsel und Filterung. Quarantäne für neue Mitbewohner reduziert das Risiko, Pathogene einzuschleppen in


















