Zwergbarbe: Pethia phutunio
Winzige, dezent attraktive Barbe aus Indien. Ideal als Nanofisch.

Zwergbarbe
Die Zwergbarbe, wissenschaftlich Pethia phutunio, ist ein leuchtender Nanofisch – selten über 5 cm, mit Orange-, Rot- und Gelbtönen und dunklen Querbinden. Friedlich und aktiv – beliebt in Gemeinschaftsbecken.
Wertvoll für lebendige Aquarien und relativ pflegeleicht – für Anfänger und Erfahrene.
Natürlicher Lebensraum & Herkunft
Südostasien – Thailand und Myanmar. Langsame Bäche und Flüsse mit dichter Vegetation. Weiches, saures Wasser, organisches Material – Schwarzwasser mit Laub und Holz als Schutz und Nahrung.
Pflege & Haltung
24–28 °C (75–82 °F), pH 6,0–7,5, 5–15 °dGH. Mindestens etwa 75 Liter für einen Schwarm. Feiner Kies oder Sand, Pflanzen und Wurzelholz. Moderate Beleuchtung.
Ernährung & Fütterung
Allesfresser: Flocken, kleine Pellets, Artemia, Daphnien, Mückenlarven. Spirulina oder blanchiertes Gemüse ergänzen. 2–3 Mahlzeiten täglich; sinkende Pellets fördern Suchen am Boden.
Verhalten & Temperament
Gesellig in Gruppen ab sechs bis acht. Meist friedlich, leichte Territorialität bei der Brut. Aktiv in mittleren und oberen Zonen.
Mitbewohner
Neon-Tetras, Rasboras, Guppys, Corydoras, andere Barben in größeren Schwärmen. Keine großen Buntbarsche oder schnelle Raubfische.
Zucht
Separates Becken, weiches saures Wasser pH 6,0–6,5. Spawning Mops oder feinblättrige Pflanzen. Paar eine Woche konditionieren. Eltern nach dem Laich entfernen. Schlupf nach 24–48 Stunden.
Häufige Krankheiten
Ichthyophthirius, Flossenfäule, Oodinium bei Stress oder Überbesatz. Regelmäßige Wasserwechsel und stabile Umgebung stärken die Abwehr.


















