Fish (Freshwater)

Electric-Blue-Acara: Andinoacara pulcher

Ein atemberaubend schillernder Zwergbuntbarsch mit einem Temperament, das seiner Familie widerspricht. Friedlich genug fürs Gemeinschaftsbecken.

Studio Scaped
Electric-Blue-Acara: Andinoacara pulcher

Electric-Blue-Acara

Water TypeFreshwater
Temp24-28°C (75-82°F)
DietOmnivore
Size13-16 cm (5-6 inches)

Der Electric-Blue-Acara (Andinoacara pulcher) stammt aus Südamerika und beeindruckt mit leuchtend blauer Färbung und markanten Schuppenmustern. Bis etwa 15 cm lang, mit irisierendem Blau und dunklen Akzenten – ein Farbtupfer im Süßwasseraquarium. Im Vergleich zu vielen Buntbarschen verhält er sich vergleichsweise robust und umgänglich; neugierig und oft an seinen Betreuer gewöhnt.

Natürlicher Lebensraum & Herkunft

Langsam fließende Gewässer des Amazonasbeckens, klare Seen und Flüsse in Brasilien, Kolumbien und Venezuela. Pflanzenreichtum, Unterwasserstrukturen, sanfte Strömung. pH meist 6,0–7,5, moderate Härte – im Aquarium ähnliche Bedingungen mit Verstecken und Vegetation nachbilden.

Pflegeanforderungen

24–28 °C (75–82 °F), pH 6,5–7,5, 5–15 °dGH. Mindestens etwa 110 Liter (30 Gallons) für ein Paar. Glatter Boden aus Sand oder feinem Kies, Treibholz, Steine und Pflanzen wie Anubias oder Javafarn.

Ernährung & Fütterung

Allesfresser: Buntbarsch-Flocken oder -Pellets, Frost- und Lebendfutter wie Artemia, Mückenlarven, Daphnien. Gelegentlich blanchiertes Zucchini oder Spinat. Zweimal täglich kleine Portionen.

Verhalten & Temperament

Neugierig und interaktiv, halb aggressiv – in passenden Gemeinschaftsbecken gut haltbar. Bevorzugt mittlere und obere Zonen, braucht aber Verstecke. Während Fütterung und Brut kann Territorialität zunehmen.

Mitbewohner

Regenbogenfische, größere Tetras wie Rotkopfsalmler, friedliche Buntbarsche wie Schlüssellochbuntbarsch, Schmerlen oder größere Corydoras. Kleine oder zupfende Arten wie Serpae-Salmler vermeiden.

Zucht

Stabile Werte, etwa 26 °C, leicht saures Wasser. Flache Steine oder Laichkegel. 50–300 Eier, beide Eltern wachen. Schlupf nach 3–5 Tagen, freischwimmend etwa eine Woche später.

Häufige Gesundheitsprobleme

Relativ robust; möglich sind:

  • Ichthyophthirius multifiliis: weiße Punkte – stabile Werte und wenig Stress helfen.
  • Flossenfäule: oft schlechte Wasserqualität – regelmäßige Wasserwechsel.
  • Columnaris: graue Flecken – betroffene Fische isolieren und behandeln.

Routine, gute Wasserqualität und ausgewogene Ernährung fördern Langlebigkeit.

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