Electric-Blue-Hap: Sciaenochromis fryeri
Einer der beliebtesten Malawi-Haps. Männchen sind durchgehend elektrisch blau. Ein fischfressender Räuber.

Electric-Blue-Hap
Der Electric-Blue-Hap (Sciaenochromis fryeri) stammt von den felsigen Ufern des Malawisees und glänzt in tiefem Azur bis türkis schimmerndem Blau. Robust und anpassungsfähig – oft Einstieg in afrikanische Buntbarsche. Als Maulbrüter trägt das Weibchen die Eier im Maul – faszinierend zu beobachten.
Natürlicher Lebensraum & Herkunft
Mineralreiches, klares alkalisches Wasser, pH 7,8–8,6. Felsige Zonen mit Versteck und Laichplätzen. In der Natur Fraß von Zooplankton und kleinen Wirbellosen zwischen Steinen.
Pflegeanforderungen
24–28 °C, pH 7,8–8,6, 10–20 °dGH. 10–15 % Wasserwechsel alle zwei Wochen. Mindestens etwa 210 Liter (55 Gallons). Feiner Sand oder Korallenkies, Felsen und Höhlen. Helles Licht betont die Farbe; Anubias oder Javafarn vertragen höheren pH.
Ernährung & Fütterung
Primär fleischfressend: hochwertige Flocken, Pellets, Frost- und Lebendfutter wie Artemia und Daphnien. Mehrmals täglich kleine Portionen. Gelegentlich Spirulina oder blanchierter Spinat ergänzen.
Verhalten & Temperament
Lebhaft, mäßig territorial – besonders Männchen in der Brutzeit. Mittlere und untere Zonen, patrouilliert zwischen Felsen. Kein Schwarmfisch, aber lockere Gruppen möglich.
Mitbewohner
Andere Malawisee-Buntbarsche wie Gelblab (Labidochromis caeruleus), Mbuna, größere friedliche Regenbogenfische. Kleine Tetras oder Guppys werden als Beute gesehen. Mehrere Männchen nur mit viel Versteck.
Zucht
Männchen balzen in Höhlen. Ca. 25–27 °C, stabile Werte. Weibchen trägt Eier etwa drei Wochen im Maul. Nach dem Aussetzen feines Pulverfutter oder zerriebene Flocken.
Häufige Gesundheitsprobleme
Ichthyophthirius, Flossenfäule und Schwimmblasenstörungen bei Stress oder schlechter Qualität. Stabile, saubere Wasserwerte sind entscheidend.
Ein weiteres bekanntes Gesundheitsrisiko


















