Zitterwels: Malapterurus electricus
Kann bis zu 350 Volt entladen. Ein einzigartiger, aber extrem anspruchsvoller Fisch.

Zitterwels
Der Zitterwels (Malapterurus electricus) erzeugt elektrische Entladungen zur Jagd und Verteidigung – ein Highlight für Spezialaquarien. Schlanker Körper bis etwa 90 cm in der Natur, im Aquarium oft 30–45 cm, olivgrün bis bräunlich mit breitem Kopf und Barteln. Für erfahrene Halter in großen Artenbecken.
Natürlicher Lebensraum & Herkunft
Afrika: Nil, Kongobecken, Seen und Feuchtgebiete. Langsam fließendes Wasser, schlammiger oder sandiger Grund in tieferen Bereichen. Schwarzwasser mit niedrigem pH und getöntem Wasser.
Pflegeanforderungen
pH 6,0–7,5, 23–28 °C, 5–15 °dGH. Mindestens etwa 570 Liter (150 US Gallons). Gut bepflanzt mit vielen Verstecken, weicher Sand- oder Feinkiesboden, gedämpftes Licht, Treibholz und Felsen.
Ernährung & Fütterung
Fleischfresser: carnivore Pellets und Granulate, Frost- und Trockenfutter wie Mückenlarven, Artemia, Mysid-Shrimps. Gelegentlich Lebendfutter. 2–3 Mahlzeiten pro Woche in passender Größe.
Verhalten & Temperament
Nachtaktiv, ruhig, aber territorial im Erwachsenenalter. Nutzt elektrische Sinne am Boden. Kein Schwarmfisch.
Mitbewohner
Robuste, größere afrikanische Buntbarsche, große Barben oder friedliche Synodontis-Arten. Neons, Guppys oder Garnelen sind ungeeignet.
Zucht
Schwierig; Maulbrut bekannt. Stabile Werte, viele Verstecken. Größenunterschied zwischen den Geschlechtern kann Laichen fördern. Separates Zuchtbecken mit flachen Ablageflächen.
Häufige Gesundheitsprobleme
Grundsätzlich robust, aber anfällig für Ichthyophthirius – weiße Punkte auf


















