Fire & Ice-Schlangenkopf: Channa pyrophthalmus
Ein wunderschöner Zwerg-Schlangenkopf. Erwachsene haben feuerrote Augen und schiefergrauen Körper.

Fire & Ice-Schlangenkopf
Der Fire & Ice-Schlangenkopf, wissenschaftlich bekannt als Channa pyrophthalmus, ist ein faszinierender Süßwasserfisch aus Südostasien, besonders Myanmar und Thailand. Er ist berühmt für lebendige Färbung mit feurigen Rot-, Orange- und schillernden Blautönen – die Dualität von Feuer und Eis. Seine einzigartige Pigmentierung macht ihn zu einem begehrten Exemplar für Sammler und Enthusiasten.
In der Aquaristik ist der Fire & Ice-Schlangenkopf wichtig für Interessierte an einzigartigen Top-Räubern. Er zeigt faszinierendes Raubverhalten, bemerkenswerte Intelligenz und Anpassungsfähigkeit – ein Engagement für spezifische Bedürfnisse und Verhalten.
Natürlicher Lebensraum & Herkunft
Der Fire & Ice-Schlangenkopf lebt in Blackwater-Flüssen und Sümpfen Myanmars und Thailands in langsam fließendem, organikreichem Wasser mit untergetauchter Vegetation. Säures Wasser durch Tannine aus zersetzender Pflanzenmasse; pH typischerweise 5,5 bis 7,0, Temperatur 24°C bis 30°C (75°F bis 86°F). Laubstreu und dichte Vegetation bieten Schutz und Laichplätze.
Haltung & Pflege
Idealer pH 6,0 bis 7,5, Temperatur 25°C bis 30°C (77°F bis 86°F), Härte 5 bis 15 dGH. Mindestens 280 Liter (75 Gallonen) für erwachsene Tiere. Weiches, dunkles Substrat wie feiner Kies oder Sand. Gedimmte Beleuchtung; viele Verstecke mit Wurzelholz und Pflanzen; schwimmende Pflanzen für Schatten. Gute Filterung ist wichtig.
Ernährung & Fütterung
Klassischer Fleischfresser mit Lebend- und Tiefkühlfutter: hochwertige Pellets, Fische, Garnelen, Insekten, Blutwürmer und Artemia. 2–3-mal wöchentlich füttern; Portionsgröße der Fischgröße anpassen.
Verhalten & Temperament
Überwiegend einzelgängerisch mit territorialem Verhalten. Kein Schwarmfisch; Revierhierarchie bei Artgenossen möglich. Bevorzugt obere bis mittlere Wasserschicht, erkundet aber auch den Boden. Viele Verstecke mindern Aggression.
Mitbewohner
Robuste, größere Fische wie bestimmte Welse (z. B. Raphael-Wels, Synodontis spp.), größere Buntbarsche (Oscars, Severums) und größere Schwarmfische. Vermeide kleine, langsame oder bunte Fische, Guramis, kleine Tetras und andere Gemeinschaftsfische.
Zucht
Maulbrut – das Weibchen trägt befruchtete Eier im Maul bis zum Schlüpfen. Separates Zuchtbecken ab 190 Liter (50 Gallonen) mit Höhlen und dichter Vegetation. Temperatur 26°C bis 28°C (79°F bis 82°F), pH um 6,5.
Häufige Gesundheitsprobleme
Anfällig für Ich, Flossenfäule und parasitäre Infektionen bei Stress, schlechter Wasserqualität oder falscher Ernährung. Regelmäßige Wasserwertkontrolle und Teilwasserwechsel sind wichtig. Ausgewogene Ernährung ohne Überfütterung. Bei Krankheit betroffene Tiere quarantänieren kann helfen


















