Feuermaul-Killifisch: Epiplatys dageti
Ein kleiner, farbenprächtiger Killifisch. Benannt nach der roten Färbung um das Maul. Nicht-jährliche Art.

Feuermaul-Killifisch
Der Feuermaul-Killifisch, wissenschaftlich bekannt als Epiplatys dageti, ist ein strahlender Süßwasserfisch mit lebendiger Färbung und temperamentvollem Wesen. Aus der Familie Poeciliidae zeigt er schillernde Farben von leuchtendem Orange bis tiefem Blau – beliebt bei Anfängern und Erfahrenen. Fließende Flossen und graziöse Bewegungen machen ihn in jedem Aquarium zum Blickfang.
Nicht nur optisch ansprechend – er spielt eine wichtige Rolle in der Aquaristik mit einzigartigen Schwimmmustern. Seit Mitte des 20. Jahrhunderts beliebt wegen Robustheit und Anpassungsfähigkeit.
Natürlicher Lebensraum & Herkunft
Der Feuermaul-Killifisch stammt aus flachen Gewässern Westafrikas – Kongobecken, Nigeria und Kamerun. Langsam fließende Bäche, Sümpfe und Überschwemmungsgebiete mit reichlicher Vegetation. Blackwater-Bedingungen mit Tanninen aus Laub und organischem Material. Warmes, saures Wasser, pH 6,0 bis 7,5, 24°C bis 28°C (75°F bis 82°F). Oberflächenbewohner mit dichtem Pflanzenbewuchs als Nahrung und Schutz.
Haltung & Pflege
Mindestens 75 Liter (20 Gallonen) für eine kleine Gruppe. Weiches Substrat wie feiner Kies oder Sand. Moderate bis schwache Beleuchtung; schwimmende Pflanzen für Schatten. pH 6,0 bis 7,5, Temperatur 24°C bis 28°C (75°F bis 82°F), Härte 2–15 dGH. Regelmäßige Wasserwechsel und gute Filterung.
Ernährung & Fütterung
In der Wildnis omnivor mit Insekten, kleinen Krebstieren und Pflanzenmaterial. Hochwertige Flocken oder Granulat als Grundnahrung, ergänzt mit Blutwürmern, Artemia und Daphnien. Spirulina-Pellets oder blanchiertes Gemüse ergänzen. Mehrmals täglich kleine Portionen.
Verhalten & Temperament
Lebhaft und neugierig. Friedlich, kann aber bei der Brut territorial werden. Mindestens sechs Tiere für natürliches Sozialverhalten. Bevorzugt obere Beckenebenen, erkundet auch Mittelwasser. Viele Pflanzen und Dekoration für Territorien und Verstecke.
Mitbewohner
Kleine bis mittelgroße Tetras, Rasboras und friedliche Barben; kleinere Buntbarsche und bestimmte Schmerlen. Vermeide größere oder aggressive Fische und Raubfische.
Zucht
Eierstreuer; Männchen zeigen Balz mit gespreizten Flossen. Separates Zuchtbecken mit Pflanzen und Laichmopps oder Murmeln. pH 6,0–7,0, Temperatur 25°C bis 28°C (77°F bis 82°F). Nach dem Laichen Eltern entfernen; Eier schlüpfen in wenigen Tagen. Larven mit Infusorien oder Pulverlarvenfutter füttern.
Häufige Gesundheitsprobleme
Robust, aber anfällig für Ich, Flossenfäule und Parasiten bei schlechter Wasserqualität. Regelmäßige Wartung und friedliches Beckenmilieu mindern Risiken.


















