Netz-Algenfresser: Crossocheilus reticulatus
Ein retikulierter (netzmusteriger) Algenfresser. Verwandt mit dem Siamesischen Algenfresser.

Netz-Algenfresser
Der Netz-Algenfresser, wissenschaftlich bekannt als Crossocheilus reticulatus, ist ein visuell markanter Süßwasserfisch, der bei Aquarianern zunehmend beliebt wird. Sein netzartiges Muster auf goldbraunem Körper mit schwarzen Markierungen und schlanker, eleganter Form macht ihn sowohl funktional für Algenkontrolle als auch ästhetisch ansprechend. Er gedeiht in etablierten Aquarien, wo sein soziales, aktives Wesen geschätzt wird.
In der Aquaristik ist er wegen effizienter Algenfraß und friedlichem Wesen in Gemeinschaftsbecken bedeutsam. Robust und anpassungsfähig – geschätzt von Anfängern und Erfahrenen.
Natürlicher Lebensraum & Herkunft
Der Netz-Algenfresser stammt aus Flüssen und Bächen Südostasiens, besonders Kambodscha und Vietnam. Langsam fließendes Wasser mit dichter Vegetation als Schutz und Fraßgrund. Klares Wasser mit leicht saurem bis neutralem pH. Er trägt in natürlichen Ökosystemen zur Algenkontrolle bei.
Haltung & Pflege
Idealer pH 6,5 bis 7,5, Temperatur 22°C bis 28°C (72°F bis 82°F), Härte 5 bis 15 dGH. Mindestens 75 Liter (20 Gallonen) für soziale Haltung. Sandiges oder feinkörniges Substrat; lebende Pflanzen, Wurzelholz und Steine als Verstecke und zur Algenförderung. Moderate Beleuchtung.
Ernährung & Fütterung
Primär Algenfresser; in Aquarien Algentabletten, Spirulina-Flocken und ballaststoffreiche Pellets plus gelegentlich Blutwürmer, Artemia und Daphnien. Mehrmals wöchentlich kleine Mengen, Überfütterung vermeiden.
Verhalten & Temperament
Friedliches Temperament – ideal für Gemeinschaftsbecken. Schwarmverhalten; mindestens fünf oder mehr Tiere. Hierarchie innerhalb der Gruppe möglich – ausreichend Schwimmraum reduziert Streit. Überwiegend Mittel- und Oberwasser-Schwimmer, gelegentlich am Substrat suchend.
Mitbewohner
Kompatible Mitbewohner: Tetras, Rasboras, Danios, verschiedene Guramis; friedliche Garnelen und Bodenbewohner. Vermeide aggressive oder territoriale Arten wie Buntbarsche oder bestimmte Barben sowie große Raubfische.
Zucht
Herausfordernd; Laichverhalten in Gruppen während der Regenzeit mit Balz durch schnelles Schwimmen und Kreisen. Temperatur auf etwa 28°C (82°F) erhöhen und häufige Wasserwechsel simulieren Frischwasserzufluss. Dicht bepflanztes Zuchtbecken mit Laichmopps; Eltern nach dem Laichen entfernen.
Häufige Gesundheitsprobleme
Robust, aber anfällig für Ich, Flossenfäule und Samtfleckenkrankheit. Hohe Wasserqualität, regelmäßige Wartung und abwechslungsreiche Ernährung als Vorbeugung. Bei Krankheit betroffene Fische isolieren und behandeln. Aktives Engagement und Wissen über potenzielle Gesundheitsprobleme sichern, dass der Netz-Algenfresser in deinem Aquar


















