Der Glühlicht-Danio: Danio choprae
Klein, aber stark. Orange- und gelb leuchtende Streifen am Flank. Ein atemberaubender Nano-Danio.

Glühlicht-Danio
Der Glühlicht-Danio, wissenschaftlich Danio choprae, stammt aus Südostasien. Schlanker Körper mit leuchtendem, irisierendem Streifen – besonders unter passender Beleuchtung. Robust und anpassungsfähig – ideal für Anfänger und friedliche Gemeinschaftsbecken.
Natürlicher Lebensraum & Herkunft
Flüsse und Bäche in Myanmar und Thailand. Langsam fließend, üppige Vegetation. Leicht saures bis neutrales, weiches Wasser – oft Schwarzwasser durch organisches Material. Moderate Strömung.
Pflegeanforderungen
pH 6,0 bis 7,5, Temperatur 21°C bis 25°C (70°F bis 78°F), Härte 5–15 °dGH. Regelmäßige Wechsel und Überwachung.
Mindestens etwa 55 Liter (15 Gallonen), größer ist besser. Feiner Kies oder Sand. Java-Moos, Anubias, Schwimmpflanzen. Moderate Beleuchtung betont die irisierende Färbung.
Ernährung & Fütterung
Omnivor – hochwertige Flocken, Pellets, Gefrier- oder Lebendfutter wie Artemia und Daphnia. 2–3-mal täglich kleine Portionen.
Verhalten & Temperament
Sozial und aktiv – mindestens fünf bis sieben Tiere. Friedlich, leichte Territorialität bei zu kleinen Gruppen. Obere und mittlere Zone.
Mitbewohner
Kleine Tetras, Rasboras, Corydoras, friedliche Barben.
Geeignete Arten:
- Neonsalmler
- Harlekin-Rasbora
- Corydoras-Panzerwels
- Endlers Livebearer
- Scharlach-Badis
Vermeiden:
- Größere Cichliden
- Aggressive Barben
- Bettas (Männchen)
- Guramis (aktive Männchen)
Zucht
Relativ einfach – Eierleger. Separates Laichbecken, weiches saures Wasser pH 6,0 bis 6,5, Laichmopps oder feinblättrige Pflanzen. Erwachsene nach Laich entfernen. Schlupf nach 24 bis 48 Stunden, Larven mit Infusorien oder Pulverfutter.
Häufige Gesundheitsprobleme
Robust, aber anfällig für Ichthyophthirius, Flossenfäule und Pilzinfektionen. Exzellente Wasserqualität und Quarantäne neuer Tiere. Stressfreie Umgebung wie im Naturlebensraum. Regelmäßige Wartung sichert Gesundheit und Vitalität.


















