Der Gold-Gurami: Trichopodus trichopterus
Die Gold-Farbmorphe des Dreiflecken-Guramis. Lebhafter, robuster Fisch, der Sonnenschein ins Aquarium bringt. Pflege identisch zum Blauen Gurami.

Gold-Gurami
Der Gold-Gurami, wissenschaftlich Trichopodus trichopterus, besticht durch Gold- und Gelbtöne, perlmuttartige Schuppen und lange Flossen. Selektiv gezüchtete Farbmorphe – Blickfang in Gemeinschaftsbecken. Labyrinthorgan ermöglicht Atmen an der Oberfläche – Anfängerfreundlich und vielseitig haltbar.
Natürlicher Lebensraum & Herkunft
Südostasien – Kambodscha, Laos, Thailand, Vietnam. Langsame Flüsse, Teiche, Sümpfe mit dichter Vegetation. Oft Schwarzwasser, weich und sauer. pH 6,0 bis 7,5, 24°C bis 28°C (75°F bis 82°F).
Pflegeanforderungen
pH 6,0 bis 7,5, Temperatur 24°C bis 28°C (75°F bis 82°F), Härte 5 bis 20 °dGH. Mindestens etwa 75 Liter (20 Gallonen) für kleine Gruppe. Feiner Kies oder Sand. Beleuchtung mit Schattenzonen. Javafarn und Schwimmpflanzen, offener Schwimmraum.
Ernährung & Fütterung
Allesfresser – Flocken, Pellets, Gefrier- oder Lebendfutter wie Daphnia, Artemia, Mückenlarven. Ein- bis zweimal täglich kleine Portionen. Futtergröße an Maul anpassen.
Verhalten & Temperament
Ruhig und friedlich, teils territorial mit vielen Verstecken. Moderates Schwarmverhalten in Paaren oder kleinen Gruppen. Mittlere bis obere Zone.
Mitbewohner
Tetras (Neons, Kardinal), Rasboras, Corydoras, Danios, kleine Schmerlen. Cichliden, große Barben wie Tigerbarben und Flossenbeißer vermeiden.
Zucht
Separates Becken, weiches leicht saures Wasser, schwache Strömung. Männchen baut Blasennest an der Oberfläche. Weibchen nach Laich trennen – Männchen kann aggressiv werden. Schlupf nach 24 bis 36 Stunden, fein gemahlenes Futter für Larven.
Häufige Gesundheitsprobleme
Robust, aber anfällig für Ichthyophthirius, Flossenfäule und bakterielle Infektionen. Regelmäßige Tests und Wechsel. Quarantäne neuer Fische. Bei Krankheitszeichen Tierarzt für Aquarienfische konsultieren


















