Goldener Kongosalmler
Der Goldene Kongosalmler (Phenacogrammus aurantiacus) ist ein strahlender afrikanischer Salmler mit schimmernd goldenem Körper und eleganten Flossenverlängerungen bei ausgewachsenen Männchen.

Goldener Kongosalmler
Der Goldene Kongosalmler (Phenacogrammus aurantiacus) ist ein Juwel Afrikas. Im Vergleich zum häufigeren Kongosalmler (Phenacogrammus interruptus) bietet er tiefgoldenes bis oranges Irisieren und einen markanten dunklen Seitenstreifen. Ausgewachsene Männchen entwickeln verlängerte Mittelstrahlen an Schwanz- und Rückenflosse.
Bis etwa 8 cm, aktiv und gesellig – bringt Bewegung und Licht ins bepflanzte Becken.
Natürlicher Lebensraum & Herkunft
Kongo-Becken in Zentralafrika – kleinere Bäche und Zuflüsse statt Hauptstrom. Oft Schwarzwasser durch Tannine aus Laub und Holz. Weiches, saures Wasser, schattiert durch Regenwaldkronen.
Pflegeanforderungen
Weiches, leicht saures Wasser pH 6,0 bis 7,0, Temperatur 23°C bis 28°C (73°F bis 82°F). Mindestens etwa 120 Liter (30–40 Gallonen) wegen aktivem Schwimmen.
Gut bepflanzt an Seiten und hinten, Schwimmpflanzen zum Abdunkeln. Treibholz und torfhaltige Filterung oder Mandelblätter für Schwarzwasser-Charakter.
Ernährung & Fütterung
Omnivor – Insekten, kleine Krebstiere, organisches Material in der Natur. Hochwertige Flocken, kleine Pellets, regelmäßig Gefrier- oder Lebendfutter wie Daphnia, Artemia, Mückenlarven für Farbe und Gesundheit.
Verhalten & Temperament
Friedlicher Schwarmfisch – IMMER mindestens 6–8 Tiere. Zu wenige Tiere verursachen Stress und Scheu. Männchen „fächern“ harmlose Dominanzdemonstrationen. Mittlere und obere Wassersäule.
Mitbewohner
Gut geeignet:
- Andere afrikanische Salmler (z. B. Rotaugen-Salmler)
- Kleinere afrikanische Buntbarsche (z. B. Pelvicachromis pulcher / Kribensis)
- Corydoras und kleine Welse
- Rasboras und friedliche Tetras
- Guramis und Zwergbuntbarsche
Sehr große oder aggressive Fische vermeiden.
Zucht
Möglich mit separatem Laichbecken – Eierstreuer. Weiches saures Wasser, feinblättrige Pflanzen oder Laichmopp. Laich oft in der Morgendämmerung, Erwachsene sofort entfernen. Schlupf nach 24–36 Stunden, Larven mit Infusorien starten.
Häufige Gesundheitsprobleme
Robust, aber anfällig für Ichthyophthirius und Oodinium bei schlechter Qualität oder Temperaturschwankungen. Empfindlich gegen hohe Nitratwerte – regelmäßige Wechsel. Stressfreie Gruppenhaltung ist beste Vorbeugung.


















