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Goldaugen-Zwergbuntbarsch

Der Goldaugen-Zwergbuntbarsch (Nannacara anomala) ist ein widerstandsfähiger, schöner Südamerikaner – Männchen mit bronzegrünem Schimmer, Weibchen mit dramatischem Schachbrettmuster in der Brut.

Studio Scaped
Goldaugen-Zwergbuntbarsch

Goldaugen-Zwergbuntbarsch

Der Goldaugen-Zwergbuntbarsch (Nannacara anomala) ist ein kleiner, charismatischer Buntbarsch aus der Guayana-Region Südamerikas. Geschlechtsdimorph – Männchen größer (bis etwa 7–8 cm) mit metallisch bronzegrünem Schimmer und großen goldenen Augen. Weibchen kleiner, gelbbraun, mit nahezu sofortiger Farbwechsel-Fähigkeit: in Brut und Brutpflege dunkles „Schachbrett“-Muster als Warnung.

Natürlicher Lebensraum & Herkunft

Küstenflüsse und Überschwemmungsgebiete in Guyana, Suriname und Französisch-Guayana. Langsam fließendes oder stehendes Wasser im Schatten dichter Regenwaldkronen. Laubstreu, Wurzeln und Äste – weiches, leicht saures, tanninhaltiges Wasser.

Pflegeanforderungen

pH 6,0 bis 7,5, Temperatur 22°C bis 26°C (72°F bis 79°F), weich bis mäßig hart. Mindestens etwa 60 Liter (15–20 Gallonen) für ein Paar.

Sand oder feiner Kies, viele Höhlen aus Kokosnussschalen, Blumentöpfen oder Treibholz. Dichte Bepflanzung für Sicherheit.

Ernährung & Fütterung

Omnivor – kleine Insekten, Krebstiere, Detritus in der Natur. Flocken und Pellets werden akzeptiert; Gefrier- oder Lebendfutter wie Artemia, Mückenlarven und Daphnia fördern Farbe und Zucht.

Verhalten & Temperament

Generell friedlich in Gemeinschaftsbecken, territorial in der Brut. Besonderheit: während Brutpflege wird das Weibchen extrem aggressiv und vertreibt das Männchen vom Nest – in kleinen Becken Männchen ggf. temporär entfernen.

Mitbewohner

Geeignet:

  • Tetras (Neon, Kardinal, Rotkopf)
  • Beilbauchsalmler
  • Corydoras
  • Otocinclus
  • Zwerg-Guramis

Große oder sehr aggressive Buntbarsche vermeiden; mehrere Paare nur in großen Becken.

Zucht

Relativ einfach – Höhlenlaicher, bis 300 Eier in Höhle oder Spalte. Weibchen übernimmt Brutpflege, fächelt Eier und schützt vor Eindringlingen. Schlupf nach 2–3 Tagen, Freischwimmer wenige Tage später. Frisch geschlüpfte Artemia oder Fry-Pulver.

Häufige Gesundheitsprobleme

Empfindlich gegen Ammoniak und Nitrit – regelmäßige Wechsel und gute Filterung. Anfällig für Lochkrankheit und Darmparasiten bei schlechter Qualität oder einseitiger Ernährung. Stabile, saubere Umgebung sichert Langlebigkeit.

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