Green Slender Rasbora
Der Green Slender Rasbora (Rasbora daniconius) ist ein großer, aktiver und außergewöhnlich robuster Rasbora, bekannt für schlanken silbrig-grünen Körper und markanten schwarzen Seitenstreifen.

Green Slender Rasbora
Der Green Slender Rasbora (Rasbora daniconius), auch einfach Slender Rasbora genannt, gehört zu den größeren und robusteren Rasbora-Arten. Schlanker, torpedoförmiger Körper mit schimmerndem silbrig-grünem Grundton. Markantestes Merkmal: prominenter dunkler horizontaler Streifen von der Schnauze bis zur Schwanzgabel.
Bis 15 cm (6 Zoll) — großer, kräftiger Schwimmer. Weniger leuchtende Neonfarben als kleinere Rasboras, aber elegante Proportionen und ständige, aktive Bewegung — fantastische Ergänzung für große Gemeinschaftsbecken.
Natürlicher Lebensraum & Herkunft
Weite Verbreitung in Südasien und Teilen Südostasiens — Indien, Sri Lanka, Pakistan, Myanmar, Thailand. Hoch anpassungsfähig in großen, schnell fließenden Flüssen bis stehenden Teichen und Bewässerungsgräben. Typisch in oberer und mittlerer Wassersäule — große Schwärme im offenen Wasser oder nahe überhängender Vegetation.
Haltungsanforderungen
Der Green Slender Rasbora ist außergewöhnlich robust und toleriert breite Wasserbedingungen — ideal für Einsteiger mit großen Becken. pH 6,0–7,5, 22°C–28°C (72°F–82°F).
Aktive, kräftige Schwimmer mit stattlicher Größe — Mindestlänge 120 cm (4 Fuß) oder 150–200 Liter (40–55 Gallonen) für eine Schule. Viel Schwimmfläche in der Mitte, dichte Bepflanzung an Rändern und im Hintergrund. Sicherer Deckel — können springen.
Ernährung & Fütterung
In der Natur opportunistische Oberflächen- und Mittelwasserfresser — Insekten, Insektenlarven, kleine Krebstiere und Pflanzenmaterial.
Im Aquarium nicht wählerisch — Flocken und Pellets. Für Gesundheit und Vitalität regelmäßig Frost- oder Lebendfutter wie Blutwürmer, Daphnien und Artemia. Hoher Stoffwechsel — 2–3 kleine Fütterungen täglich vorteilhaft.
Verhalten & Temperament
Außergewöhnlich friedlich und hoch sozial. Muss in Schwärmen von mindestens 6–8 gehalten werden. In passender Schule „spielen“ und jagen sie ständig durch die Wassersäule — enorm viel Leben und Energie im Becken.
Nicht aggressiv, stören keine anderen Fische. Größe und Geschwindigkeit machen sie weniger anfällig für Einschüchterung durch größere, lebhafte Mitbewohner.
Mitbewohner
Friedliche Arten mit Vorliebe für offene Schwimmfläche und mäßige Strömung:
- Größere Tetras (Kongo, Buenos Aires, Rotkopf)
- Barben (Rosen-, Rubin- oder Kirschbarben)
- Regenbogenfische
- Guramis
- Schmerlen
- Corydoras
- Mittelgroße Loricariiden
Keine sehr kleinen, zarten Arten (Chili-Rasboras), die beim Futter übertrumpft werden, keine sehr aggressiven Buntbarsche als Ziele.
Zucht
Eierstreuer, relativ leicht in großen Spezialsetups. Laich oft durch Lebendfutter und leichten Temperaturanstieg. Weibchen streut hunderte nicht klebende Eier in feinblättrige Pflanzen wie Java-Moos. Keine Brutpflege — fressen Eier bereitwillig, sofort nach Laich entfernen. Larven nach 24–36 Stunden — Infusorien oder Paramecium als Erstfutter.
Häufige Gesundheitsprobleme
Bemerkenswert krankheitsresistent bei genug Schwimmfläche und sauberem Wasser. Wie aktive Karpfenfische anfällig für „Maulpilz“ (Columnaris) oder Flossenfäule bei Stress durch schlechte Qualität oder Überbesatz. Hohe Wasserqualität und große genug Schule sind die beste Vorbeugung.


















