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Greenstripe Pencilfish

Der Greenstripe Pencilfish (Nannostomus marilynae) ist ein zarter, horizontal schwimmender Nano-Fisch aus dem Amazonas, geschätzt für dezente grünliche Iriszenz und friedliches Wesen.

Studio Scaped
Greenstripe Pencilfish

Greenstripe Pencilfish

Der Greenstripe Pencilfish (Nannostomus marilynae) ist ein feiner, dezenter Vertreter der Gattung Nannostomus. Unglaublich schlanker, torpedoförmiger Körper mit blass golden-silbrigem Grundton. Dünner dunkler Seitenstreifen von der Schnauze bis zum Schwanz, darüber schimmernder grünlich-goldener Streifen, der bei passendem Licht leuchtet.

Entscheidend: Anders als Verwandter N. eques (45-Grad-Schwimmen) schwimmt der Greenstripe Pencilfish strikt horizontal. Wie viele Bleistiftfische zeigt er dramatisches „Nachtmuster“ — horizontale Streifen brechen in vertikale Bänder auf oder verblassen beim Ruhen im Dunkeln.

Natürlicher Lebensraum & Herkunft

Heimisch im mittleren und oberen Amazonasbecken — Rio Negro und Rio Orinoco in Brasilien, Kolumbien und Venezuela. Spezialist der „Igapó“ und „Igarapé“ (Schwarzwasserbäche und überflutete Wälder). Wasser extrem weich, sauer und teegefärbt durch Tannine aus abbaubarer Laubstreu und Holz.

Haltungsanforderungen

Der Greenstripe Pencilfish ist zart und braucht ein stabiles, eingefahrenes Aquarium. Kritisch: weiches, saures Wasser, ideal pH 4,5–6,0. Sehr empfindlich gegenüber hohem Nitrat und plötzlichen Chemiewechseln.

Mindestens 40 Liter (10 Gallonen) für eine Schule. Dunkler Substrat, viel Treibholz oder Laubstreu (Catappa- oder Guavenblätter) für Tannine. Dicht bepflanzte Bereiche und Schwimmpflanzen für gedämpftes Licht. Gute Springer — sicherer, dicht schließender Deckel Pflicht.

Ernährung & Fütterung

In der Natur Mikro-Räuber — winzige Wirbellose, Insektenlarven und Zooplankton von Pflanzen und Holz.

Im Aquarium wegen kleiner Mäuler oft wählerisch. Sehr kleines, hochwertiges Futter: zerdrückte Flocken, Mikrogranulate, Frost-Baby-Artemia, Daphnien oder Cyclops. Häufige kleine Portionen — kleine Mägen, hoher Stoffwechsel.

Verhalten & Temperament

Außergewöhnlich friedlich und eher scheu. Muss in Gruppen von mindestens 8–10 gehalten werden. Zu wenige Individuen — ständiger Stress und Verstecken.

In passender Schule schwärmen sie langsam durch Mittel- und Oberwasser. Nicht konkurrenzfähig — nicht mit schnellen oder lebhaften Fischen, die beim Futter übertrumpfen oder einschüchtern.

Mitbewohner

Andere friedliche Nano-Arten mit weichem, saurem Wasser:

  • Andere kleine Tetras (Ember, Tucano)
  • Kleine Rasboras (Chili-Rasboras)
  • Zwerg-Corydoras (Pygmy, Habrosus)
  • Kleine Otocinclus
  • Zwergbuntbarsche (Apistogramma, bei groß genugem Becken)

Nichts groß genug als Futter, keine aggressiven, schnellen Barben oder Danios.

Zucht

Zucht von Nannostomus marilynae in Gefangenschaft schwierig, in Spezialsetups aber möglich. Eierstreuer ohne Brutpflege. Laich braucht extrem weiches, saures Wasser und feinblättrige Pflanzen wie Java-Moos. Eltern fressen eigene Eier — sofort nach Laich entfernen. Larven mikroskopisch — Infusorien oder Paramecium als Erstfutter.

Häufige Gesundheitsprobleme

Besonders empfindlich gegenüber schlechter Wasserqualität und „Old Tank Syndrome“. Pilz oder Oodinium bei Stress durch hohen pH oder hartes Wasser. Stabiles, saures, tanninreiches Wasser sichert Gesundheit und Langlebigkeit.

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