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Honduran Red Point: Amatitlania sp. "Honduran Red Point"

Der Honduran Red Point (Amatitlania sp. "Honduran Red Point") ist ein perlmutt-blauer Zwergbuntbarsch aus Mittelamerika, geschätzt für leuchtende Farben und handhabbares Temperament.

Studio Scaped
Honduran Red Point: Amatitlania sp. "Honduran Red Point"

Der Honduran Red Point (Amatitlania sp. "Honduran Red Point"), liebevoll oft „HRP“ genannt, ist ein atemberaubender und deutlich friedlicherer Verwandter des Zebrabuntbarsches. Er teilt die robuste Form und Querstreifung des Cousins, unterscheidet sich aber durch den leuchtenden, perlmuttartigen eisblauen oder cyanfarbenen Körper. Sein Name kommt von leuchtenden rot-orangen Akzenten an den Flossen und an der Schwanzwurzel – ein spektakulärer Kontrast zu den schimmernden blauen Schuppen.

Water TypeFreshwater
Temp23-28°C
DietOmnivore
Size9 cm

Im Aquarium ist er sehr begehrt von allen, die Persönlichkeit und Laichverhalten mittelamerikanischer Buntbarsche wollen, ohne die extreme Aggression und „Beckenzerstörung“ größerer Arten.

Natürlicher Lebensraum & Herkunft

Wie der Name sagt, ist diese Art endemisch in Honduras, speziell in den Flusssystemen Rio Danlí und Rio Monga. Sie lebt in relativ kleinen, klaren Bächen mit mäßiger Strömung und felsigem oder sandigem Substrat. Anders als viele andere mittelamerikanische Habitate, die alkalisch und hart sind, stammt der HRP oft aus etwas weicherem, neutralerem Wasser – in Gefangenschaft bleibt er aber sehr anpassungsfähig.

Haltungsanforderungen

Der Honduran Red Point ist bemerkenswert robust und eine ausgezeichnete Wahl für Buntbarsch-Einsteiger. Mindestens 75 Liter reichen für ein Paar, 110–150 Liter sind besser für Mitbewohner.

Halte stabile Werte: pH 7,0 bis 8,0 und 24 °C bis 28 °C. Das Becken sollte glatte Steine, Treibholz und Höhlen (Terrakotta-Töpfe oder umgedrehter Schiefer) haben. Sie sind natürliche Höhlenlaicher und brauchen sicheren Rückzug. Gelegentliches Wühlen schadet robusten Pflanzen wie Anubias oder Javafarn wenig, wenn sie fest am Hardscape befestigt sind.

Ernährung & Fütterung

Honduran Red Points sind klassische Generalisten-Allesfresser. In der Wildnis weiden sie Biofilm, kleine Wirbellose und organischen Detritus ab.

In Gefangenschaft frisst er gierig:

  • Hochwertige Buntbarsch-Flocken und -Pellets (Grundnahrung)
  • Gefrorene Nahrung wie Blutwürmer, Mysis und Krill (als Leckerbissen)
  • Ergänzung mit pflanzenbasierten Waffeln oder Spirulina-Flocken
  • Lebendnahrung wie Artemia oder Daphnia fördert Farbe und Gesundheit

Er hat einen schnellen Stoffwechsel und sollte zweimal täglich kleine Portionen bekommen.

Verhalten & Temperament

Er ist halbaggessiv und territorial, besonders beim Laichen, aber der HRP ist deutlich milder als der Zebrabuntbarsch. Er ist ein ausgezeichneter Elternteil und verteidigt den Nachwuchs energisch, verfolgt Mitbewohner aber selten durchs ganze Becken, sobald das Revier steht. Am besten als verpaartes Paar halten. Außerhalb der Laichzeit ist er neugierig, aktiv und interagiert oft mit seinem Halter.

Mitbewohner

Geeignete Mitbewohner sind robuste, aber nicht übermächtige Arten:

  • Schwertträger und Platy (mittelamerikanische Wurzeln)
  • Große Tetras (wie Buenos-Aires- oder Kolumbien-Tetra)
  • Robuste Welse (wie Corydoras oder kleine Plecos)
  • Andere kleine, halbaggessive Buntbarsche (nur in sehr großen Becken)

Meide sehr scheue oder langsame Fische – die schnellen Bewegungen und Territorialität des HRP können sie stressen.

Zucht

Die Zucht von Honduran Red Points ist unglaublich einfach und passiert oft spontan. Sie sind Höhlenlaicher; das Weibchen legt 50–150 Eier in eine Höhle oder Spalte, die das Männchen befruchtet. Beide Eltern betreuen vorbildlich, fächeln die Eier und schützen die Larven mit großer Hingabe. Die Jungfische lassen sich leicht mit zerriebener Flockennahrung oder Baby-Artemia aufziehen. Wie bei Zebrabuntbarschen sind sie produktive Laicher – plane für zahlreichen Nachwuchs.

Häufige Gesundheitsprobleme

Sie sind außergewöhnlich robust und resistent gegen die meisten Krankheiten. Wie alle Buntbarsche sind sie bei schlechter Wasserqualität oder falscher Ernährung anfällig für Ich und Hexamita (Hole-in-the-Head). Regelmäßige Wasserwechsel und abwechslungsreiche Ernährung reichen für Spitzenform.

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