Kamaka-Regenbogenfisch: Melanotaenia kamaka
Der Kamaka-Regenbogenfisch (Melanotaenia kamaka) ist ein tiefkörperiger, elektrisch-blauer Schatz aus dem Kamaka-See in Westpapua — geschätzt für silber-blaues Schimmern.

Der Kamaka-Regenbogenfisch (Melanotaenia kamaka) gehört zu den visuell atemberaubendsten Regenbogenfischen. Nur in einem See in der abgelegenen Triton-Seen-Region Westpapuas — Schönheit so selten wie Herkunft. Tief, seitlich abgeflachter Körper, intensives eisblaues Farbspiel. Während viele Regenbogenfische bunt flitzen, ist Kamaka eine Studie in Blau — silber-blauer Metallschimmer von innen leuchtend. „Lebendiger Schmuck“ — aktiv, gesellig, brillante Farben.
Sozial — gedeiht in großen Schwärmen, Männchen mit spektakulären Farb- und Flossen-Displays. Relativ pflegeleicht, braucht aber hartes, alkalisches Wasser für den neonblauen Glanz.
Natürlicher Lebensraum & Herkunft
Melanotaenia kamaka ist endemisch im Kamaka-See (und Zuflüssen) in der Triton-Seen-Region, Westpapua, Indonesien. Kalksteinreiche Umgebung — kristallklares, hartes, alkalisches Wasser. See von Wald umgeben, Ufer mit Ästen und versenkten Kalksteinblöcken. Wenig Unterwasserpflanzen im offenen Wasser — Fische an felsigen Ufern und Holz.
Pflegeanforderungen
Robust, muss in hartem, alkalischem Wasser gehalten werden. Weiches saures Wasser — Farbverlust und geschwächtes Immunsystem. Mindestens 100 Liter (30 Gallons) für Schwarm.
Stabile Werte: pH 7,5–8,5, 24–28 °C (75–82 °F). Gut gefiltert, gut belüftet. Offene Schwimmzone mittig, dichte Bepflanzung oder Treibholz hinten/seitlich. Kalksteinfelsen oder Korallensand im Filter für Alkalinität. Aktive Springer — Deckel oder hoher Wasserstand mit Schwimmpflanzen.
Ernährung & Fütterung
Aktive Allesfresser mit hohem Stoffwechsel. In der Natur aquatische und terrestrische Insekten, Krebstiere, filamentöse Algen.
In Gefangenschaft begeisterte Fresser:
- Flocken und kleine Pellets als Basis.
- Lebend- oder Frostfutter: Mückenlarven, Mysis, Daphnien.
- Spirulina-Flocken für Gesundheit.
- Tipp: Schnelle Schwimmer — langsamere Mitbewohner nicht vergessen.
Verhalten & Temperament
Friedlich und sehr gesellig — Schwarm ab 6 (idealerweise mehr Weibchen). In Gruppe natürlichstes Verhalten, Männchen intensivste elektrisch-blaue Farben. Mittel- bis Oberwasser, ständig in Bewegung. Völlig unaggressiv.
Mitbewohner
Friedliche Hartwasser-Arten:
- Andere Regenbogenfische (M. boesemani, M. praecox)
- Hartwasser-Lebendgebärende (Schwertträger, Molly)
- Corydoras
- Größere Danio-Arten
- Regenbogenfisch-taugliche Buntbarsche (Pelvicachromis)
Keine sehr langsamen Fische oder aggressive Flossenbeißer.
Zucht
Geradlinig bei guter Wasserqualität. Streulaicher — fast jeden Morgen Laich in gut ernährter Gruppe. Männchen vibrieren, Flossen gespreizt. Eier auf feinblättrigen Pflanzen oder Laichmopp. Schlupf nach 7–10 Tagen. Fry winzig — Infusorien oder Flüssignahrung, dann Artemia-Nauplien.
Häufige Gesundheitsprobleme
Hauptsächlich Stress bei zu weichem oder saurem Wasser. Anfällig für Columnaris (Maulfäule) bei schlechter Qualität. Stabiles Hartwasser, Wasserwechsel, abwechslungsreiche Ernährung — elektrisch-blaue Körper bleiben Highlight.


















