Kitty-Tetra: Hyphessobrycon heliacus
Der Kitty-Tetra (Hyphessobrycon heliacus) ist ein schimmernder, goldener Schatz aus dem Teles-Pires-Becken — geschätzt für strahlende Farbe und elegante verlängerte Flossen adulter Männchen.

Der Kitty-Tetra (Hyphessobrycon heliacus) ist ein relativ neuer, strahlender Zugang ins Hobby. Erst 2002 beschrieben — heliacus („der Sonne“) trifft es perfekt. Leuchtend honiggoldener Körper mit innerem Feuer unter passender Beleuchtung. Adulte Männchen: elegant verlängerte, sichelförmige Rücken- und Afterflossen. Schönheit in subtilem Metallschimmer und neugieriger Energie statt Neon oder Streifen.
Klassischer Schwarmfisch — friedlich, aktiv, robust. Ständig in Bewegung in der Mittelwasserzone, harmlose soziale Hierarchie.
Natürlicher Lebensraum & Herkunft
Hyphessobrycon heliacus ist endemisch im Teles-Pires-Becken, Nebenfluss des Rio Tapajós, Mato Grosso, Brasilien. Teles Pires: dynamisch, klareres, schnelleres Wasser. Ruhige Ufer und Überschwemmungswälder — sauerstoffreich, dichte Ufervegetation. Versenkte Wurzeln, überhängende Äste, proteinreiches Futter und Schutz.
Pflegeanforderungen
Anpassungsfähig und anfängerfreundlich. Mindestens 60 Liter (15–20 Gallons) für Schwarm.
Stabile Werte: pH 6,0–7,5, 24–28 °C (75–82 °F). Gut belüftet, mäßige Strömung. Dicht bepflanzt hinten/seitlich, offene Schwimmzone mittig. Dunkles Substrat, Schwimmpflanzen — Gold leuchtet stärker. Empfindlich gegenüber schlechter Qualität — regelmäßige Teilwasserwechsel.
Ernährung & Fütterung
Aktive Allesfresser mit hohem Stoffwechsel. In der Natur kleine Wirbellose, Larven, feiner Detritus.
Enthusiastische Fresser:
- Mikropellets und zerdrückte Flocken.
- Artemia-Nauplien, Daphnien, Cyclops.
- Karotenoidreiches Futter verstärkt Goldton.
- Tipp: Mehrere kleine Mahlzeiten statt einer großen.
Verhalten & Temperament
Friedlich und sehr gesellig — mindestens 6–10 Tiere; in kleineren Gruppen scheu und farblos. Männchen sparren harmlos mit gespreizten Flossen. Exzellente Community-Bewohner.
Mitbewohner
Friedliche, bepflanzte Umgebung:
- Andere friedliche Tetras (Zitrone, Roter-Nasen-Salmler, Kardinal)
- Corydoras
- Zwergbuntbarsche (Apistogramma, Buntbarsch-Ramirezi)
- Friedliche Rasboras und Danios
- Garnelen (meist sicher mit Adulten)
Keine großen aggressiven oder ungestümen Konkurrenten.
Zucht
Möglich für Engagierte. Streulaicher. Separates Becken, weiches leicht saures Wasser, Laichsubstrat (Moos oder Laichmopp). Nach Balz legt Weibchen Eier in Pflanzen ab — Eltern sofort entfernen. Schlupf nach 24–36 Stunden. Fry mit Paramecien oder Flüssignahrung, dann Artemia-Nauplien.
Häufige Gesundheitsprobleme
Hauptsächlich Verlust an Vitalität durch schlechte Ernährung oder fehlende Sozialstruktur. Einzelhaltung schwächt Immunsystem — Ich, Flossenfäule. Großer Schwarm, abwechslungsreiche Ernährung, makellose Bedingungen — „Sonnenglanz“ bleibt Highlight.


















