Macmasters Zwergbuntbarsch: Apistogramma macmasteri
Ein spektakulär gefärbter Zwergbuntbarsch mit kräftigen roten Zeichnungen an Kopf und Flossen.

Macmasters Zwergbuntbarsch
Der Macmasters Zwergbuntbarsch, wissenschaftlich Apistogramma macmasteri, fasziniert mit leuchtenden Farben und lebhaftem Charakter. Aus Südamerika, besonders Kolumbien und nördlichem Peru, zeigt er schimmernde Blau-, Gelb- und Orangetöne. Mit etwa 8–10 cm passt er in kleinere Becken und bringt Dynamik ins Aquarium.
Seine Popularität rührt von Mustern, Farben je nach Umgebung und Gesundheit und interessantem Sozial- und Laichverhalten. Für Anfänger und Erfahrene in Arten- und Gemeinschaftsbecken geeignet.
Natürlicher Lebensraum & Herkunft
Der Macmasters Zwergbuntbarsch lebt in langsam fließenden Bächen und Zuflüssen des Amazonasbeckens in Kolumbien und Peru. Warmes Klima, weiches, saures, oft schwarzwasserartiges Wasser. Dichte Laubstreu-Schicht, Wurzeln und hängende Vegetation für Tarnung und Laichplätze.
In der Natur pH 5,5 bis 7,0, weich bis mäßig hart, 24°C bis 28°C (75°F bis 82°F). Diese Bedingungen in Gefangenschaft nachbilden ist wichtig.
Haltung & Pflege
Mindestens 75 Liter (20 Gallonen) für Territorien und natürliches Verhalten. Feiner Sand oder Kies zum Wühlen. Höhlen, Treibholz und dichte Bepflanzung. Mäßiges bis gedämpftes Licht. pH 6,0 bis 7,5, Temperatur 24°C bis 28°C (76°F bis 82°F), Härte 5 bis 15 dGH. Regelmäßige Wasserwechsel.
Ernährung & Fütterung
Allesfresser mit abwechslungsreicher Ernährung: Cichliden-Pellets, Flocken, Lebend- und Frostfutter wie Daphnia, Artemia und Blutwürmer. Spirulina-Flocken oder blanchiertes Gemüse ergänzen. Kleine Portionen mehrmals täglich statt einer großen Mahlzeit.
Verhalten & Temperament
Relativ friedlich gegenüber anderen Cichliden, aber territoriell – besonders in der Laichzeit. Kein klassischer Schwarmfisch; kleine Gruppen oder Paare. Untere Beckenregion mit Höhlen und Wurzeln; gelegentlich mittlere Schicht beim Fressen.
Mitbewohner
Friedliche Cichliden wie andere Apistogramma, kleine Tetren (Rummynose), Corydoras und Otocinclus. Keine großen oder sehr lebhaften Arten. Nur ein Männchen pro Becken wegen Revierkonflikten.
Zucht
Laich unter guten Bedingungen relativ leicht. Abgeschirmter Bereich (Höhle, Blumentopf). Laichtemperatur etwa 27°C (80°F), pH 6,0 bis 7,0, Härte 5–10 dGH.
Weibchen legt 40–100 Eier auf flache Oberflächen und bewacht sie; Männchen schützt das Revier. Larven mit Infusorien oder fein zerdrückten Flocken, später Artemia-Nauplien.
Häufige Gesundheitsprobleme
Allgemein robust, aber anfällig für Ich, Flossenfäule und Pilzinfektionen bei schlechter Wasserqualität oder Stress durch Aggression


















