Madagaskar-Regenbogenfisch: Bedotia geayi
Auch Rotschwanz-Silberside genannt. Ein prähistorisch wirkender, stromlinienförmiger Regenbogenfisch, in der Wildnis gefährdet.

Madagaskar-Regenbogenfisch
Der Madagaskar-Regenbogenfisch, wissenschaftlich Bedotia geayi, besticht mit spektakulärer Färbung und lebhaftem Verhalten. Schimmernde Blau-, Grün- und Gelbtöne fangen das Licht ein; Männchen sind besonders leuchtend, Weibchen etwas dezenter, aber attraktiv. Als Schwarmfisch ideal für Gemeinschaftsbecken.
Er bereichert das Becken optisch und sozial – friedliches Temperament ermöglicht harmonisches Zusammenleben mit vielen Mitbewohnern.
Natürlicher Lebensraum & Herkunft
Der Madagaskar-Regenbogenfisch stammt aus Flüssen und Bächen Madagaskars, vor allem der Ostregion. Klares Wasser mit reicher Vegetation und Strömung; flache Bereiche und langsamere Abschnitte mit dichten Pflanzen als Deckung und Laichplätze.
Leicht saures bis neutrales Wasser, geringe Härte, wenig Verschmutzung – wichtig für die Nachbildung im Aquarium.
Haltung & Pflege
pH 6,5 bis 7,5, Temperatur 24°C bis 28°C (75°F bis 82°F), Härte 5 bis 15 dGH. Mindestens 75 Liter (20 Gallonen) für Schwimmraum und Sozialverhalten.
Weiches Substrat wie Sand oder feiner Kies. Gut bepflanztes Becken mit Java-Farn, Amazon-Schwertern, Vallisneria; Treibholz und Steine als Verstecke. Mäßiges bis helles Licht für Pflanzen und schimmernde Farben.
Ernährung & Fütterung
Allesfresser mit Qualitätsflocken und Pellets für farbenfrohe Süßwasserfische. Frost- oder Lebendfutter wie Blutwürmer, Artemia und Daphnia fördern Farbe und Vitalität. 2–3 Mal täglich kleine Portionen, die in wenigen Minuten aufgegessen werden.
Verhalten & Temperament
Friedlich und sozial. Mindestens sechs Tiere im Schwarm für Wohlbefinden und leuchtende Farben. Männchen können in der Laichzeit oder bei zu kleinen Gruppen leicht territorial sein.
Mittlere bis obere Wasserschicht mit dynamischem Schwimmverhalten.
Mitbewohner
Tetren (Neons, Rotschnauen), Guppys, Corydoras, Rasboras, friedliche Guramis und robustere Barben mit ähnlichen Ansprüchen. Keine aggressiven oder territorialen Buntbarsche oder Barben, die den Regenbogenfisch stressen.
Zucht
Lohnend, aber anspruchsvoll. Separates Laichbecken ab 40 Liter, weiches, leicht saures Wasser um 26°C (79°F). Feinblättrige Pflanzen, Murmeln oder Laichmopps als Ablage.
Männchen locken mit leuchtenden Farben. Nach dem Laich Adulte entfernen. Schlupf in 5–7 Tagen; Larven mit Infusorien oder fein zerdrückten Flocken füttern.
Häufige Gesundheitsprobleme
Allgemein robust, aber anfällig für Ich, Flossenfäule und Parasiten. Optimale Wasserqualität durch regelmäßige Wechsel und Parameterkontrolle. Neuzugänge quaräntänieren. Sauberes, gut belüftetes Becken und Beobachtung von Verhalten und Fressen fördern Langlebigkeit.


















