Malawi-Kompressebuntbarsch: Dimidiochromis compressiceps
Ein Spitzenräuber, bekannt als „Malawi Eyebiter“, mit seitlich abgeflachtem, messerartigem Körper zum Jagen im Schilf.

Malawi-Kompressebuntbarsch
Der Malawi-Kompressebuntbarsch, wissenschaftlich Dimidiochromis compressiceps, ist ein atemberaubender Süßwasserfisch aus dem Malawisee. Schlanker Körper bis etwa 20 cm, leuchtende Blau-, Gelb- und Silbertöne – begehrt bei Aquarianern. Sein torpedoartiges Schwimmen macht ihn zu einem Highlight in Gemeinschafts- und Spezialbecken.
Aktiv und gesellig in gut gepflegten Becken – Verständnis von Pflege und Verhalten ist wichtig für Ethik und Erfolg in Gefangenschaft.
Natürlicher Lebensraum & Herkunft
Indigen an felsigen Ufern und offenem Wasser des Malawisees – dem drittgrößten und ältesten Grabensee Afrikas. Klares, mineralreiches Wasser, felsiges Substrat; pH etwa 7,5 bis 8,5, 24°C bis 28°C (75°F bis 82°F). Algenbewachsene Felsen und Treibholz als Verstecke; offene Zonen für schnelles Schwimmen.
Haltung & Pflege
pH 7,8 bis 8,5, Temperatur 24°C bis 28°C (75°F bis 82°F), Härte 10 bis 20 dGH. Regelmäßige Wechsel und starke Filterung.
Mindestens 200 Liter (55 Gallonen) wegen Aktivität und Territorialität. Sand oder feiner Kies, viele Felsen und Höhlen. Mäßiges bis starkes Licht für Algen auf Steinen. Robuste Pflanzen gegen Wühlen.
Ernährung & Fütterung
In der Natur vorwiegend fleischfressend – kleine Krebstiere und Wirbellose. In Gefangenschaft Cichliden-Pellets, Flocken, Frost- und Lebendfutter wie Artemia, Blutwürmer und Daphnia. 1–2 Mal täglich kleine Portionen; übrig gebliebenes Futter entfernen.
Verhalten & Temperament
Aktiv und verspielt; halb-aggressiv, besonders in Laichzeit und bei Revierstreit. In Gruppen ab fünf Tieren sozialer. Obere und mittlere Schicht; Territorien in der Laichzeit – viel Struktur und Schwimmraum.
Mitbewohner
Andere afrikanische Cichliden wie Mbuna (Pseudotropheus, Labidochromis), Regenbogenfische oder größere Tetren. Keine Guppys, Neons oder sehr zarte Arten; keine Jags oder Oscars.
Zucht
Maulbrut – Weibchen trägt befruchtete Eier im Maul. Laichpaar, flache Felsen oder Höhlen, optimale Wasserwerte. 20 bis 100 Eier; ruhige Umgebung während der Inkubation. Nach etwa 21 Tagen gibt das Weibchen die Larven frei,


















