Die Molly: Poecilia sphenops
Vielseitiger Lebendgebärender für Süß-, Brack- und sogar Meerwasser. Riesige Farb- und Flossenformenvielfalt.

Molly
Mollies, wissenschaftlich Poecilia sphenops, sind visuell fesselnd und bei Aquarianern sehr beliebt. Von tiefschwarz bis strahlend weiß, Gold- und Silbertöne in vielen Varianten. Robuster Körper, markante dreieckige Rückenflosse. Hardy und anpassungsfähig — Klassiker in der Süßwasseraquaristik für Einsteiger und Profis.
Sanftes Wesen für Gemeinschaftsbecken; Toleranz verschiedener Wasserbedingungen gibt Flexibilität. Lebendgebärend — Zucht als faszinierender Aspekt der Aquaristik.
Natürliches Habitat & Herkunft
Südliches Nordamerika — Mexiko, Mittelamerika, Karibik. Brackwasser, Lagunen, Mündungsgebiete. Warmes, flaches Wasser mit viel Vegetation — Futter, Schutz, Laichplätze.
Stabile Temperaturen und pH; Anpassung an variierende Salinität in Brackwasser. Wildherkunft hilft bei passender Beckeneinrichtung.
Pflege & Haltung
pH 7,5–8,5, 24–28 °C (75–82 °F), Härte 10–30 dGH. Mindestens 113 Liter (30 Gallonen). Feiner Kies oder Sand.
Mäßige Helligkeit. Javafarn, Anubias, Vallisneria; Steine und Wurzelholz als Verstecke.
Ernährung & Fütterung
Allesfresser — Flocken, Pellets, Gefrier- oder Frostgetrocknetes; Artemia, Daphnia, Blutwürmer; Spirulina und Gemüse-Flocken für pflanzliche Anteile. 2–3 kleine Mahlzeiten täglich.
Verhalten & Temperament
Freundlich und gesellig — Schwarmverhalten reduziert Stress. Mittlere bis obere Zone. Männchen können bei Balz konkurrieren. Aktives Schwimmen belebt das Becken.
Mitbewohner
Platy, Schwertträger, Guppys, kleine Salmler, Corydoras.
Keine Raubfische wie Skalar, große Buntbarsche oder große Guramis. Keine Flossenbeißer.
Fortpflanzung
Lebendgebärend — relativ einfach. Zuchtbecken mit guter Wasserqualität, stabilen Temperaturen, Verstecken für Larven. pH nahe neutral, ca. 27 °C (80 °F). Trächtiges Weibchen am Gravidfleck erkennbar. Larven von Erwachsenen trennen. Zerriebene Flocken oder Larvenfutter.
Häufige Krankheiten
Ich, Flossenfäule, bakterielle Infektionen bei schlechter Pflege. Regelmäßige Wechsel; Ammoniak, Nitrit, Nitrat kontrollieren. Zusätzlich tragen eine ausgewogene Ernährung, Stressreduktion durch gute Beckenpflege und harmonische Mitbewohner sowie eine Quarantäne


















