Schnurrbart-Danio: Danio dangila
Ein großer, wunderschön gescheckter Danio mit außergewöhnlich langen Barteln, die einem Schnurrbart ähneln.

Schnurrbart-Danio
Der Schnurrbart-Danio, wissenschaftlich Danio dangila, ist ein auffälliger Süßwasserfisch mit schlankem Körper und markanten horizontalen Streifen, die an einen Gentleman-Schnurrbart erinnern. Leuchtende Blau- und Gelbtöne mit schwarzen Zeichnungen machen ihn optisch ansprechend. Als Danio-Verwandter verkörpert er Robustheit, Anpassungsfähigkeit und lebhaftes Verhalten — beliebt bei Einsteigern und Fortgeschrittenen.
Er dient oft als Botschafter-Art in Gemeinschaftsbecken und führt Anfänger an die Freude der Fischhaltung heran. Sein lebhaftes, friedliches Temperament fördert harmonische Becken. Als Schwarmfisch sorgt er für dynamische, interaktive Schau.
Natürlicher Lebensraum & Herkunft
Der Schnurrbart-Danio stammt aus Flüssen und Bächen Südostasiens — Bangladesch, Indien, Thailand und Myanmar. Klares bis leicht trübes Wasser mit reicher Vegetation und organischem Detritus. Flache Bereiche mit Pflanzendecke bieten Schutz und Laichplätze. Temperaturen 20 °C bis 28 °C (68 °F bis 82 °F), pH etwa 6,0 bis 7,5.
Pflegeanforderungen
Ideale Temperatur 24 °C bis 27 °C (75 °F bis 80 °F), pH 6,5 bis 7,5, Härte 5 bis 15 °dGH. Mindestens 20 Gallonen (ca. 75 Liter) für einen kleinen Schwarm. Feiner Sand oder kleine Kiesel als Substrat. Moderates Licht; lebende oder künstliche Pflanzen, Treibholz und Steine als Verstecke. Regelmäßige Wasserwechsel und gute Filterung.
Ernährung & Fütterung
Allesfresser — hochwertige Flocken, Granulate und Pellets für Süßwasserfische. Gefrorenes oder lebendes Futter wie Daphnien, Artemia oder Mückenlarven ergänzen die Ernährung. Mehrmals täglich kleine Portionen, die schnell verzehrt werden.
Verhalten & Temperament
Friedlich und gesellig mit starkem Schwarmverhalten. Mindestens fünf Tiere halten. Schwimmen in oberen und mittleren Schichten, oft sichtbar. Verspielt mit gelegentlichen Geschwindigkeitsschüben — genug Platz und Deckung für alle Bewohner.
Mitbewohner
Friedliche, ähnlich große Arten mit ähnlichen Wasserwerten: andere Danios (Zebrafisch, Perlfisch), kleine Salmler, Panzerwelse, Guppys. Größere oder aggressive Fische wie Buntbarsche oder große Barben vermeiden. Langsame Arten können durch das aktive Temperament gestresst werden.
Zucht
Männchen erkennbar an leuchtenderer Färbung und ausgeprägteren Flossen. Laich in bepflanzten Becken oder Laichmopps. Leicht saures Wasser (pH ca. 6,5), Temperatur etwa 26 °C (79 °F). Nach dem Laichen Paare von den Eiern trennen — sie fressen Nachwuchs. Schlupf nach 24–48 Stunden; Larven mit Infusorien oder fein zerriebenen Flocken füttern.
Häufige Gesundheitsprobleme
Robust, aber anfällig bei schlechter Wasserqualität für Ich, Flossenfäule und pH-Empfindlichkeit. Regelmäßige Wasserwechsel, stabile Parameter und Quarantäne für Neuzugänge. Ausgewogene Ernährung fördert Langlebigkeit.


















