Murray-Fluss-Regenbogenfisch: Melanotaenia fluviatilis
Ein wunderschöner, kühlwassertoleranter Regenbogenfisch aus dem südöstlichen Australien.

Murray-Fluss-Regenbogenfisch
Der Murray-Fluss-Regenbogenfisch, wissenschaftlich Melanotaenia fluviatilis, ist ein auffälliger Fisch mit lebhaften Farben und Temperament. Blau-, Grün- und Gelbtöne je nach Stimmung und Gesundheit. Länglicher Körper und fließende Flossen — eine Bereicherung für Gemeinschaftsbecken. Robust und bis zu fünf Jahre oder länger haltbar.
Ökologisch bedeutsam in Australien — oft in großen Schwärmen gegen Räuber. Symbol der Vielfalt im Murray-Darling-Becken. Haltung in Gefangenschaft kann Bewusstsein für Naturschutz schaffen.
Natürlicher Lebensraum & Herkunft
Heimat: Murray-Darling-Flusssystem im südöstlichen Australien — langsame Flüsse, Bäche und Lagunen. Klares Wasser mit niedrigem bis moderatem Mineralgehalt, reich an Vegetation. pH 6,5 bis 7,5, Temperatur 22 °C bis 28 °C (72 °F bis 82 °F).
Pflegeanforderungen
Temperatur 22 °C bis 28 °C, pH 6,5 bis 7,5, Härte 5–15 °dGH. Mindestens 100 Liter (ca. 26 Gallonen) für einen Schwarm ab 6 Tieren. Feiner Kies oder Sand; Vallisneria, Cryptocoryne, Javafarn; Treibholz und Steine.
Ernährung & Fütterung
Allesfresser — hochwertige Flocken oder Pellets, gefrorenes oder gefriergetrocknetes Futter wie Artemia, Daphnien und Mückenlarven. Gelegentlich lebendes Futter. Mehrmals täglich kleine Portionen statt einer großen Mahlzeit.
Verhalten & Temperament
Friedlich und gesellig — Schwarm ab 5 Tieren. Mittlere bis obere Wasserschicht. Minimale Aggression bei passenden Mitbewohnern.
Mitbewohner
Friedliche Arten mit ähnlichen Wasserwerten:
- Salmler (z. B. Neonsalmler, Rotkopfsalmler)
- Panzerwelse (Corydoras)
- Danios (z. B. Zebrafisch)
- Fadenfische (z. B. Funkenfadenfisch)
- Rasboras (z. B. Harlekin-Rasbora)
Aggressive oder territoriale Buntbarsche und größere, lebhafte Fische vermeiden.
Zucht
Separates Laichbecken mit sanfter Filterung und feinblättrigen Pflanzen oder Laichmopps. Weicheres Wasser, pH ca. 6,5, Temperatur ca. 25 °C (77 °F). Männchen balzen mit lebhaften Displays. Eier in Pflanzen — Eltern entfernen. Schlupf innerhalb einer Woche; Larven mit Infusorien oder fein zerriebenen Flocken.
Häufige Gesundheitsprobleme
Robust, aber anfällig bei suboptimalen Bedingungen:
- Ich (Ichthyophthirius multifiliis): Parasit bei schlechter Wasserqualität. Stabile Werte und Stressminimierung.
- Flossenfäule: Oft durch schlechte Qualität oder Verletzungen. Friedliche Umgebung.
- Schwimmblasenerkrankung: Oft durch Überfütterung. Regelmäßige Fütterungszeiten und Portionsgrößen.
Regelmäßige Wassertests, sauberes Becken und ausgewogene Ernährung als vorbeugende Maßnahmen


















