Einpunkt-Panzerwels: Synodontis notatus
Ein robuster, attraktiver afrikanischer Quietschelwels mit einem einzelnen, markanten schwarzen Fleck auf jeder Flanke.

Einpunkt-Panzerwels
Der Einpunkt-Panzerwels, wissenschaftlich Synodontis notatus, ist ein attraktiver Süßwasserfisch mit markantem Erscheinungsbild und aktivem Wesen. Stromlinienförmiger Körper in Dunkelbraun bis Schwarz mit einem auffälligen weißen Fleck nahe der Rückenflosse. Als natürlicher Aasfresser trägt er zur biologischen Balance bei.
Robust und anpassungsfähig — für Anfänger und Erfahrene. Lebhaftes Verhalten bereichert Gemeinschaftsbecken und Biotope.
Natürlicher Lebensraum & Herkunft
Flüsse und Seen Zentralafrikas, besonders Kongobecken. Langsam fließendes Schwarzwasser reich an Tanninen, beschattet von Vegetation.
Versteckt sich zwischen Laub, morschem Holz und dichten Pflanzen — wichtig für Farbe, Temperament und Futtersuche.
Haltung & Pflege
pH 6,5 bis 7,5, Temperatur 24°C bis 28°C (75°F bis 82°F), weich bis mäßig hart (2–12 dGH). Mindestens 75 Gallonen (ca. 285 Liter). Sand oder feiner Kies, Höhlen, Treibholz, dichte Pflanzen am Rand. Mäßige, gedämpfte Beleuchtung.
Ernährung & Fütterung
Allesfresser: Flocken oder Pellets für Bodenfresser, Algenwaffeln, gelegentlich Blutwürmer, Artemia und Daphnia. Ein- bis zweimal täglich kleine Mengen.
Verhalten & Temperament
Friedlich und gesellig — am besten in Gruppen ab drei Tieren. Primär bodenbewohnend, aktiver abends und nachts. Leichte Territorialität beim Fressen — Futter an mehreren Stellen anbieten.
Mitbewohner
Friedliche Gemeinschaftsfische wie Tetras, Barben, Rasboras und mittelgroße Buntbarsche. Große aggressive oder finsnappende Arten vermeiden.
Zucht
Anspruchsvoll — Laich während Regenzeiten in freier Wildbahn. Wasserwechsel mit leicht gesenktem pH und weicherem Wasser kann Laich anregen. Höhlen als Laichplatz; Elterntiere ggf. separieren für höhere Überlebensrate der Larven.
Häufige Gesundheitsprobleme
Generell robust, aber anfällig für Ich (Ichthyophthirius multifiliis), Flossenfäule und Parasiten. Stabile Wasserwerte, keine Überbesatzung, regelmäßige Wasserwechsel. Quarantäne für Neuzugänge. Tägliche Beobachtung auf Stress oder abnormalen Verhalten.


















