Orinoco-Engels-Harnischwels L201: Hypancistrus inspector
Ein markanter, tiefschwarzer Zwerg-Harnischwels, dicht bedeckt mit großen weißen Tupfen.

Orinoco-Engels-Harnischwels L201
Der Orinoco-Engels-Harnischwels L201, wissenschaftlich Hypancistrus inspector, besticht durch dunklen Körper mit markanten weißen oder gelben Punkten. Relativ pflegeleicht — beliebt bei Anfängern und Erfahrene.
Heimat ist das Orinoco-Becken in Südamerika — wichtig für Detritus-Kreislauf in freier Wildbahn. Artgerechte Bedingungen fördern Langlebigkeit in Gefangenschaft.
Natürlicher Lebensraum & Herkunft
Orinoco-Becken in Venezuela und Kolumbien. Langsam fließendes Schwarzwasser mit organischem Material, weichem saurem Wasser. Sandige Substrate, Treibholz, Felsen, dichte Vegetation.
Haltung & Pflege
pH 5,5 bis 7,5, Temperatur 24°C bis 28°C (75°F bis 82°F), Härte 3–10 dGH. Mindestens 75 Gallonen (ca. 285 Liter). Feiner Sand oder glatter Kies, Treibholz, Höhlen, Anubias oder Javafarn. Mäßige Beleuchtung.
Ernährung & Fütterung
Allesfresser: sinkende Pellets oder Waffeln, blanchiertes Gemüse, gelegentlich Blutwürmer oder Artemia. Abwechslungsreiche Kost ahmt natürliches Futtersuchen nach.
Verhalten & Temperament
Friedlich — leichte Territorialität in engen Becken oder bei Zucht. Bodenbewohner, steigt beim Fressen in mittlere Zonen. Am besten in Gruppen ab drei bis fünf Tieren.
Mitbewohner
Tetras, Rasboras, Danios und andere friedliche, nicht aggressive Arten. Große Buntbarsche und finsnappende Barben vermeiden.
Zucht
Männchen etablieren Revier mit größeren Brustflossen. Temperatur 28°C bis 30°C (82°F bis 86°F), flache Flächen wie Schiefer oder Keramikfliesen. Männchen bewacht Eier 5–7 Tage; Jungfische mit feinem Pulverfutter füttern.
Häufige Gesundheitsprobleme
Robust, aber anfällig für Ich, Pilzinfektionen und Flossenfäule bei schlechter Wasserqualität. Regelmäßige Wasserwechsel, ausgewogene Ernährung, Ammoniak-, Nitrit- und Nitratkontrolle.


















