Amphilophus citrinellus x Vieja melanura: Blood Parrot Cichlid
Ein stark umstrittener, sehr beliebter künstlich gezüchteter Hybrid-Buntbarsch mit kugeligem Körper, leuchtend orangefarbener Farbe und deformiertem Nackenhöcker.

Amphilophus citrinellus x Vieja melanura
Der Blood Parrot Cichlid, wissenschaftlich Amphilophus citrinellus x Vieja melanura, ist ein Hybridfisch mit den besten Merkmalen seiner Elternarten. Abgerundeter Körper, lebendige Färbung von Orange bis Gelb, oft mit Rottönen. Markantes schnabelartiges Maul zum Absuchen verschiedener Substrate. Freundliches Wesen macht ihn bei Aquarianern beliebt. Energetisches Schwimmen und munteres Temperament — attraktiver Mittelpunkt in vielen Aquarien.
Bedeutsam wegen einzigartiger Hybrid-Herkunft und fesselndem Erscheinungsbild. Kontroverse Zuchtpraktiken, aber treue Anhängerschaft. Aquarianer schätzen visuelle Merkmale und interaktive Persönlichkeit — Neugier und Interaktion mit Mitbewohnern und Haltern.
Natürlicher Lebensraum & Herkunft
Entwickelt durch selektive Zucht von Amphilophus citrinellus und Vieja melanura aus Mittelamerika — Honduras, Nicaragua, Costa Rica. Elternarten in Seen, Flüssen und Bächen mit langsam fließender Strömung, sandig-felsigem Substrat. Hybrid-Anpassung führt zu variabler Wassertoleranz — Vielseitigkeit für Aquarien-Setups.
Natürliche Habitate reich an organischem Material und Verstecken zwischen Felsen und Vegetation. Nachbildung fördert natürliches Verhalten und Gesundheit.
Pflegeanforderungen
pH 6,5 bis 8,0, Temperatur 24 °C bis 28 °C (76 °F bis 82 °F), mäßig harte Werte 8 bis 15 °dGH. Mindestens 110 Liter für ein Exemplar, mehr Platz pro zusätzlichem Fisch. Feiner Kies oder Sand. Höhlen, Steine, Treibholz als Verstecke und Territorien. Moderate Beleuchtung, robuste Pflanzen.
Ernährung & Fütterung
Allesfresser — ausgewogene pflanzliche und tierische Nahrung. Cichliden-Pellets oder -Flocken, Frost- oder Lebendfutter wie Artemia, Blutwürmer, Daphnien. Spirulina und blanchiertes Blattgemüse für Verdauung und Farben. 1–2-mal täglich, Portionsgröße an Fisch anpassen. Unverzehrte Nahrung entfernen.
Verhalten & Temperament
Mildes Temperament im Vergleich zu anderen Buntbarschen — individuelle Persönlichkeiten variieren. Sozial, schätzt Artgenossen, kann mit anderen Arten koexistieren bei sorgfältiger Auswahl. Territorialität besonders in Brutzeit oder bei Hierarchiebildung. Mittlere bis untere Beckenzonen, erkundet aktiv die Umgebung. Stressanzeichen wie übermäßiges Verstecken oder Aggression zeitnah adressieren.
Beckenbesatz
Robuste Arten, die territoriales Verhalten tolerieren: bestimmte Tetras, Barben, friedliche Buntbarsche wie Regenbogenbuntbarsch oder Schlüssellochbuntbarsch, größere Welse. Kleine empfindliche Fische wie Guppys oder Neontetras meiden — werden als Beute gesehen. Aggressive Arten vermeiden.
Zucht
Lohnend — spezifische Bedingungen für Laichverhalten. Oft monogame Paare in größeren Becken mit Verstecken. Temperatur etwa 27 °C (80 °F), stabiler pH. Flache Steine oder Laichmatten als Ablageflächen. Balzverhalten, mehrere hundert Eier. Eltern bewachen Eier und Larven — aggressive Mitbewohner von Jungtieren fernhalten.
Häufige Gesundheitsprobleme
Anfällig für Ich, bakterielle Infektionen bei Verletzungen oder schlechter Wasserqualität. Wasserqualität und Temperatur erhalten, Quarantäne neuer Fische. Schwimmblasenstörungen durch Überfütterung oder unpassendes Futter. Regelmäßige Gesundheitsüberwachung und frühzeitige Behandlung verbessern Lebensbedingungen und Langlebigkeit des Blood Parrot Cichl


















