Pfauen-Gründling: Tateurndina ocellicauda
Ein spektakulär gefärbter, friedlicher Nano-Fisch aus Papua-Neuguinea mit leuchtend blauen und rosa vertikalen Streifen.

Pfauen-Gründling
Der Pfauen-Gründling (Tateurndina ocellicauda) ist ein visuell atemberaubender Süßwasserfisch aus den Flüssen Papua-Neuguineas. Lebendige Blau-, Gelb- und Rottöne — besonders bei Männchen in der Brutzeit ausgeprägter. Friedliches Wesen macht ihn zur geschätzten Ergänzung in Gemeinschaftsbecken. Zierliches Schwimmverhalten und verspieltes Temperament — treue Anhängerschaft unter Fischliebhabern.
Überschaubare Größe (etwa 5–8 cm) und einfache Pflege — ideal bei begrenztem Platz. Schwebt oft am Beckenboden, erkundet gelegentlich höhere Zonen. Kompatibilität mit vielen Mitbewohnern ermöglicht farbenfrohe, dynamische Gemeinschaften.
Natürlicher Lebensraum & Herkunft
Heimat: Süßwasserflüsse und -bäche Papua-Neuguineas, Küstenregionen Neuguineas. Langsam fließendes Wasser, reich an Vegetation und organischem Material. Schwarzwassersysteme — tanninhaltiges Wasser, niedriger pH, weiches Wasser. Dichte Vegetation, versunkene Wurzeln und Pflanzen als Schutz. Ruhiges, flaches Wasser — bevorzugt untere Beckenschichten.
Pflegeanforderungen
pH 6,0 bis 7,5, Temperatur 24 °C bis 28 °C (75 °F bis 82 °F), Härte 2 bis 12 °dGH. Mindestens 75 Liter. Weicher Sand oder feiner Kies. Weiche bis moderate Beleuchtung. Java-Farn, Anubias, Treibholz, Laubstreu für natürliches Schwarzwasser-Feeling.
Ernährung & Fütterung
Allesfresser — hochwertige Flocken oder kleine Pellets für Tropenfische. Lebend- oder Frostfutter wie Artemia, Daphnien, Blutwürmer ergänzen. 2–3-mal täglich füttern. Nicht überfüttern — Gesundheitsprobleme durch Abfallansammlung möglich.
Verhalten & Temperament
Friedlich und freundlich — wunderbare Ergänzung für Gemeinschaftsbecken. Keine Schwarmfische, profitieren aber von kleinen Gruppen oder Paaren. Männchen territorial in der Brutzeit, Aggression gering. Schwebt nahe Substrat, schwimmt zum Fressen nach oben. «Verschwinden»-Verhalten bei Bedrohung — braucht Deckung und Ruhe.
Beckenbesatz
Kleine Gemeinschaftsfische: Rasboras, Tetras (z. B. Neons), kleine Welse wie Corydoras, Zwergguramis. Größere oder aggressive Arten wie Buntbarsche und Bettas meiden.
Zucht
Lohnend bei richtiger Umgebung. Eierleger auf flachen Blättern oder Steinen. Temperatur 26 °C bis 28 °C (78 °F bis 82 °F), pH um 6,5. Verstecke und flache Ablageflächen. Männchen zeigen farbenfrohe Balz. Bis zu 100 Eier pro Gelege. Männchen bewacht manchmal Larven. Separates Zuchtbecken oder Entfernung anderer Mitbewohner während Brut erhöht Erfolg.
Häufige Gesundheitsprobleme
Im Allgemeinen robust, aber anfällig für Ichthyophthirius multifiliis (Ich) und Pilzinfektionen bei schlechter Wasserqualität oder Mangelernährung. Exzellente Wasserqualität durch routinemäßige Wechsel und Tests. Vorsicht bei


















