Carassius auratus 'Pearlscale': Perlschuppen-Goldfisch
Ein tief runder, golfballförmiger Zier-Goldfisch mit einzigartig gewölbten, verkalkten Schuppen, die halbe Perlen ähneln.

Carassius auratus 'Pearlscale'
Der Carassius auratus 'Pearlscale', allgemein als Perlschuppen-Goldfisch bekannt, ist ein auffälliger Süßwasserfisch, der Aquarianer seit dem alten China fasziniert. Rundlicher, fast kugelförmiger Körper mit fleischigen, perlenartigen Tuberkeln auf der Haut — charakteristische Textur und schimmernder Effekt bei passender Beleuchtung. Farben von klassischem Orange-Weiß bis Kaliko oder Metallic-Mustern.
In der Aquaristik gilt der Perlschuppen-Goldfisch als Symbol für Wohlstand und Glück. Sanftes Temperament und einzigartige Form machen ihn bei Sammlern beliebt; als robuster Fisch passt er sich verschiedenen Beckenbedingungen an.
Natürlicher Lebensraum & Herkunft
Domestizierte Varietät des gemeinen Goldfischs, ursprünglich aus Ostasien. Vorfahren in langsam fließenden Gewässern mit weichem Substrat und reichlich Vegetation. Perlschuppen-Zucht selektiv für die markante Körperform — heute vor allem in Aquarien.
Pflegeanforderungen
pH 6,5 bis 8,0, Temperatur 18°C bis 24°C (65°F bis 75°F), Härte 5 bis 20 dGH. Effiziente Filterung wegen hoher Abfallproduktion von Goldfischen. Mindestens 20 Gallonen; glatter Substrat aus Kies oder Sand. Pflanzen, Steine und Treibholz als Verstecke. 10–12 Stunden Licht pro Tag.
Ernährung & Fütterung
Allesfresser: hochwertige Flocken oder Pellets für Goldfische, ergänzt durch gefrorenes oder lebendes Futter wie Artemia, Mückenlarven und Daphnien. Überfütterung vermeiden — Risiko für Schwimmblasenstörungen. 2–3 kleine Mahlzeiten täglich; gelegentlich blanchiertes Gemüse wie Erbsen, Spinat oder Zucchini.
Verhalten & Temperament
Ruhig und friedlich — geeignet für Gemeinschaftsbecken mit passenden Artgenossen. Sozial; gedeiht in Gruppen. Schwimmt meist im mittleren bis unteren Bereich, erkundet aber gerne die Umgebung.
Beifische
Größere, friedliche Arten wie Shubunkin, Oranda und andere Goldfisch-Varianten; Corydoras und manche Schnecken. Aggressive Buntbarsche, Neons und Guppys vermeiden.
Zucht
Geschlechtsreife mit 1–2 Jahren. Temperatur langsam auf etwa 24°C (75°F) erhöhen, leicht alkalisches Wasser kann Laich anregen. Separates Zuchtbecken mit Laichmopps oder breitblättrigen Pflanzen. Elterntiere nach dem Laich entfernen. Jungfische mit Infusorien oder feinem Pulverfutter starten.
Häufige Gesundheitsprobleme
Schwimmblasenstörung durch Überfütterung oder falsche Futtergröße — Symptome: Schweben an der Oberfläche oder Sinken zum Boden. Ausgewogene Ernährung und maßvolles Füttern vorbeugen.
Ein weiteres Problem ist Ich (Ichthyophthiri


















