Der Pinguin-Tetra: Thayeria boehlkei
Ein markant geformter Tetra mit keckem, kopf-hoch-Schwimmstil. Der kräftige schwarze «Hockeyschläger»-Streifen macht ihn sofort erkennbar.

Pinguin-Tetra
Der Pinguin-Tetra, wissenschaftlich Thayeria boehlkei, ist eine lebendige Art, beliebt wegen seines markanten Aussehens und lebhaften Verhaltens. Schwarz-weißes Muster erinnert an den namensgebenden Vogel; etwa 5 cm lang, überwiegend silbern mit schwarzem Band über der Körpermitte. Zarte Flossen oft rosa oder orange getönt. Robust und pflegeleicht — ideal für Anfänger und Erfahrene. In Schwärmen ab sechs Tieren zeigt er Farben und Persönlichkeit am besten.
Natürlicher Lebensraum & Herkunft
Heimat: langsam fließende Gewässer im Amazonasbecken, besonders Brasilien. Schwarzwasser-Flüsse mit Laubstreu und Pflanzen; weiches, saures Wasser, pH 6,0–7,5, 22°C–28°C (72°F–82°F). Dichte Vegetation bietet Deckung und Laichplätze.
Pflegeanforderungen
pH 6,0–7,5, Temperatur 72°F–82°F (22°C–28°C), Härte 3–12 dGH. Mindestens 20 Gallonen für einen Schwarm ab sechs Tieren. Dunkler Sand oder feiner Kies betont die Farben. Java-Moos, Schwimmfarn, Schwertpflanzen, Treibholz und Steine. Gedämpftes Licht reduziert Stress.
Ernährung & Fütterung
Allesfresser: Flocken, kleine Pellets, gefrorenes oder lebendes Futter wie Artemia und Daphnien. Gelegentlich Gemüse wie Spinat oder Spirulina-Waffeln. Portionen, die in wenigen Minuten verzehrt werden.
Verhalten & Temperament
Friedlich und sozial — ideal für Gemeinschaftsbecken. Schwarmfisch; mindestens sechs Tiere. Mittleres bis oberes Wasser. Leichte Territorialität bei zu kleinen Gruppen — ausreichend Schwarmgröße hilft.
Beifische
Corydoras, Neons, Rasboras, kleine Regenbogenfische; Schnecken und Garnelen wie Geister- oder Red-Fire-Garnelen. Große oder aggressive Arten, Cichliden und fressende Arten vermeiden.
Zucht
Eierstreuer; separates Zuchtbecken mit weichem, saurem Wasser, etwa 78°F (26°C), feinblättrigen Pflanzen oder Laichmopps. Elterntiere nach dem Laich entfernen. Eier schlüpfen in 24–36 Stunden; Jungfische brauchen Infusorien oder fein zerriebene Flocken.
Häufige Gesundheitsprobleme
Anfällig für Ich (Ichthyophthirius multifiliis), Flossenfäule und Pilzinfektionen bei schlechter Wasserqualität. Ich zeigt sich oft als weiße Flecken auf Körper und Flossen, während die Flossen


















